Indonesien – Sulawesi, Java, Bali und die Gili Islands

28 Borobodur 3 34 Garten Taman Ayun

1. Tag: Ankunft in Jakarta und Weiterflug nach Sulawesi
Angekommen am internationalen Flughafen in Jakarta (mit Emirates über Dubai) gönne ich mir zur Stärkung meine erste indonesische Nudelsuppe. Darauf hatte ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Der letzte Flug für heute, spät am Abend, geht weiter nach Makassar/Sulawesi, der viert größten Insel Indonesiens.
wolken Nudelsuppe

2. Tag: Makassar
Der Tag beginnt mit einem Besuch des Fischmarktes in Makassar. Die Fische liegen verteilt auf dem Boden, teilweise müssen wir über sie hinwegsteigen. Die Einheimischen inspizieren uns neugierig und erst schüchtern, dann kommen Sie näher und wollen uns stolz Ihre Fische zeigen, die direkt, fangfrisch von den anliegenden Booten geliefert werden. Der Hafen ist klein und überschaubar, doch ist es interessant  das Treiben zu beobachten. Im Fort Rotterdam, dem Wahrzeichen der Stadt, und dem angeschlossenen Museum „La Galigo“ erfahren wir mehr über die Kultur und Geschichte von Sulawesi und über die Völkergruppen der Toraja, Bugis und Makassaren.
1 Hafen Makassar 2 Fischmarkt Makassar

3. Tag:  Fahrt in das Torajaland
Wir brechen auf in Richtung Norden und fahren durch einige Dörfer der Bugis. Herrliche Berglandschaften und schöne Stelzenhäuser machen die lange Fahrt interessant. Bei einem Stopp in einem Dorf reißt sich ein Haufen von Kindern um unsere Aufmerksamkeit. Später wird uns ein fantastisches Mittagessen mit Fisch, Meeresfrüchten, Saté-Spießen und leckerem Gemüse in einem lokalen Restaurant serviert. Die Weiterfahrt wird kurvig und allmählich erscheinen die ersten traditionellen Häuser der Toraja (Tongkonan-Häuser). Am Abend erreichen wir Rantepao, die Hauptstadt der Toraja.
3 Fahrt nach Rantepao 4 Dorf auf dem Weg nach Rantepao

4. Tag: Torajakultur und Begräbniszeremonie
In Rantepao besuchen wir einen Wasserbüffel- und Schweinemarkt, auf dem die Tiere für die Begräbniszeremonien verkauft werden. Wir müssen uns regelrecht zwischen den Büffeln hindurchquetschen und ich bekomme fast einen Herzinfarkt nach dem anderen, aus Angst, dass der eine oder andere vielleicht nach hinten austreten könnte. Unversehrt geht es dann aber weiter in die Region nördlich der Toraja Hauptstadt.
5 Büffelmarkt 6 Toraja Häuser
Ich war so  gespannt auf die Toraja-Dörfer und meine Faszination hält bis heute an! Wir besuchen einige Dörfer wie Bori und Palawa und können die Tongkonan Häuser mit Ihren interessanten Silhoutten von Nahem bestaunen. Die Fassaden zeigen viele geschnitzte und bemalte Motive und die Hörner von Wasserbüffeln und deren Köpfe aus Holz zieren die reichsten Häuser.
10 Kete Kesu 11 Kete Kesu 2
Die Toraja sind bekannt für Ihre umfangreichen Begräbniszeremonien und tatsächlich können wir an einer teilnehmen – ein unglaubliches Erlebnis und nichts für schwache Nerven. Je nach Stand der verstorbenen Person werden etliche Wasserbüffel und Schweine geopfert, in der Mitte der Zeremonie zerlegt und gegrillt. Wir werden herzlich begrüßt und bekommen eigene Sitzplätze auf der Feier.
8 Begräbnisfeier 8a Begräbniszeremonie

5. Tag: Von Rantepao nach Sengkang

Wir erkunden heuten die südliche Gegend von Rantepao und bekommen einige Felsengräber zu sehen, zum Beispiel in Londa und Lemo. Auf einer Art Klippe thronen die hängenden Bildnisse,  Tau Tau–Figuren, die aus Holz geschnitzt werden, und die Särge werden teilweise auf den Felsvorsprüngen bzw. in Höhlen abgelegt. In zwei Höhlen können wir sogar reinklettern. Den Toten werden Opfergaben hingelegt, so findet man neben den Särgen, Knochen und Schädeln die verschiedensten Dinge wie Zigaretten, Getränkeflaschen und vieles mehr, so dass es dort fast aussieht wie auf einer Müllhalde. In dem Dorf Sangalla bekommen wir einen Begräbnisbaum für Babys zu sehen. Je höher die kleinen Gräber für die Babys im Baum angebracht sind, desto reicher die Familie.
9 Grabbaum 12 Felsgräber
Dann geht die Fahrt weiter in das Bugi-Dorf Sengkan, das direkt an dem Tempe-See gelegen ist und in dem man sehr schön durch ein typisches Stelzenhaus-Viertel spazieren kann. In der Abenddämmerung unternehmen wir noch eine Bootsfahrt über dem See bis zu einem schwimmenden Dorf. Den Abend lassen wir bei einem indonesischen Bier („Bintang“) ausklingen.
13a Landschaft im Torajaland 13 Landschaft Toraja Land
14 schwimmenden Dorf Tempe See 15 Tempe See in der Dämmerung

6. Tag:  Inselwechsel nach Java
Heute geht es weiter Richtung Süden, zurück nach Makassar. Wir fliegen nach Surabaya auf Java. Ein wahres Kontrastprogramm, denn Surabaya ist eine Millionenmetropole, nach Jakarta die zweitgrößte Stadt Indonesiens.

7. Tag:  Surabaya
Nach einem Besuch der Sunan Ampel Moschee, fahren wir an den Hafen und beobachten die Männer bei Ihrer mühseligen Arbeit. Hier wird noch alles per Hand verladen, anders als bei uns im Hamburger Hafen. Weiter geht es zu einer wirklich beeindruckenden Besichtigung, die uns alle noch den ganzen Tag beschäftigt – die Sampoerna Zigarettenfabrik. In einer Art „Showroom“ sieht man nur ansatzweise in welchem Wahnsinns-Tempo die Menschen dort arbeiten. Man glaubt, man sieht einen Film im Schnelldurchlauf, die Hände bewegen sich so schnell, dass man die Bewegungen nicht im Einzelnen erfassen kann und dazu wippen und wackeln die Schultern, Köpfe und Körper der Arbeiter – ein unglaubliches Bewegungsszenario in der Fabrik…. Unser Tag endet mit einer Fahrt an den Mount Bromo.
17 Hafen Surabaya 16 Sampoerna Zigarettenfabrik

8. Tag:  Der Mount Bromo
Es geht früh los, um 4 Uhr morgens erreichen wir den Aussichtspunkt, von dem man den atemberaubenden Ausblick auf den Mount Bromo hat. In wunderschönen Farben liegt er da, angestrahlt von der aufgehenden Morgensonne. Doch das Highlight folgt erst noch – wir fahren in die Nähe des Kraters, durch eine Art Mondlandschaft, denn überall fliegt und liegt die Asche des rauchenden Vulkans. Mit Mundschutz steigen wir tapfer hinauf und können dem Vulkan direkt in den rauchenden und brodelnden Schlund schauen. 18 Mount Bromo 19 Bromo Asche
Danach ist erst einmal ein riesiges Frühstück dran, bevor wir weiter bis zur Zugstation fahren und den Zug nach Solo nehmen.
19a Zugfahrt 19b Zugfahrt (2)

9. Tag:  Solo – Batik – Tempel Prambanan
Wir besuchen das Danar Hadi Batik House Museum, in dem wir erklärt bekommen in welchen Arbeitsschritten die Batik Stoffe hergestellt werden. Jedes Muster und jede Farbe hat eine bestimmte Bedeutung. Wir dürfen uns in der Batik Kunst sogar selber versuchen. Mit einer Art Stift tragen wir heißes Wachs auf einen Stoff auf und malen ein Muster. Wenn der Stoff dann gefärbt wird und das Wachs entfernt wird, dann bleibt das gemalte Muster. Dieser Vorgang wird in der Batik Produktion mehrfach wiederholt, heutzutage automatisiert, in Form von Stempeln. Ich verliere schnell die Geduld, da mir ständig das Wachs auf den Stoff tropft, aber meine Batik Lehrerin ist so nett und bringt das gute Stück für mich zu Ende.
21a Batik 21 Batik
Dann folgt das Highlight – der Tempel Prambanan, die größte hinduistische Tempelanlage von ganz Indonesien. Der Himmel ist leider sehr bewölkt, aber umso geheimnisvoller wirkt die Tempelanlage. Wir besichtigen die verschiedenen Schreine und kleinen Tempel, die den Göttern Brahma, Vishnu und Shiva gewidmet sind. Bis vor kurzem war die Anlage zeitweilig geschlossen, da alles unter der Asche des jüngst ausgebrochenem Vulkans Merapi lag. Spuren davon und die Ascherückstände können wir immer noch sehen. Am Abend fahren wir weiter nach Jogjakarta.
22 Prambanan 22a Prambanan

10. Tag: Jogjakarta
Jogjakarta ist das kulturelle Zentrum von Java und eine sehr sympathische Stadt.  In dem Sultans Palast „Kraton“ werden wir Zeuge einer klassischen Musikdarbietung, es macht Spaß die Mönche beim Musizieren zu beobachten und die Stimmung und Musik hat eine beruhigende und wohltuende Wirkung. Die Architektur der ganzen Anlage ist sehr klassisch und spiegelt den Kosmos der javanischen Philosophie wider.
23a Kraton Sultans Palast 23 musizierende Mönche Im Kauman Dorf spazieren wir durch die kleinen, wunderschönen Gassen. An jeder Ecke entdecken wir neue Schönheiten, wie schön bepflanzte Hauseingänge, Malereien an den Wänden, Batik- und Kunstgeschäfte. Hier hat man das Gefühl in einer anderen Welt zu sein, denn hier herrscht Ruhe und Gelassenheit. Am Ende steht der Wasserpalast „Taman Sari“, vor ca. 200 Jahren vom Sultan für sein Harem erbaut.
24 Franjipani 25 Wasserpalast
25a Jojakarta 25b JogjakartaDann fahren wir zu dem nächsten, einem der wichtigsten Highlights in Indonesien – dem Borododur Tempel. Der gigantische Tempel schafft es, sich zu verstecken, bis man direkt vor ihm steht und die steile Treppe hinauf steigt. Auf den unterschiedlichen Terrassen, die auf verschiedenen Höhen um den Tempel und die Stupas herumführen, wird mit einer Länge von mehr als 5km an den Wänden und Mauern das Leben des Buddhas dargestellt. Auf den oberen letzten drei Terrassen befinden sich insgesamt 72 Stupas. Von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Umgebung und auf den Tempel. Die Abendsonne taucht die Stupas und den Tempel in ein wunderschönes Licht. Nach der Besichtigung fahren wir weiter über Losari nach Salatiga.
26 Borobodur 28 Borobodur 3
28b Borobodur 28a Borobodur

11. Tag: Semarang – Inselwechsel nach Bali – Kuta
Von Salatiga sind es noch gut zwei Stunden bis nach Semarang von wo aus wir nach Jakarta fliegen. In der Stadt gibt es noch einige sehenswerte Gebäude aus der holländischen Kolonialzeit. Hier soll es die besten indonesischen Frühlingsrollen „Lumpia“ geben. Wirklich sehr lecker! Von Jakarta aus geht es gleich weiter nach Bali – auf die Insel der Götter, wo wir spät am Abend ankommen.
28c Semarang 28d Semarang

12. Tag: Kuta
Wir sind in Kuta, im Süden Balis. Ein langer, großer Sandstrand zieht Surfer und Sonnenanbeter an, aber wer Ruhe sucht, ist hier nicht ganz richtig. In Kuta ist die Hölle los, viele laute Bars und Diskotheken und viele junge Partysuchende sind hier unterwegs. Wir genießen noch einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand, aber machen uns dann auf den Weg ins Insel-Innere, nach Ubud.
29 Kuta 30 Sonnenuntergang Kuta

13. Tag: Der Künstlerort Ubud und Umgebung
Ubud ist wie eine Oase. Das Künstlerdorf liegt mitten im Grünen und in der Umgebung gibt es eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten. Im Ort selber gibt es viele Geschäfte, in denen man Souvenirs kaufen kann und viele nette Restaurants. Am Morgen gibt es einen warmen Regenschauer und in unserem schönen hängenden Pool im Resort, lässt sich dieser wunderbar aushalten.
31a grünes Übud 31 hängender Pool UbudDanach starten wir zu unserer Wanderung in die nahegelegenen Dörfer und werden verzaubert von liebevoll dekorierten Häusern und wunderschönen Tempelanlagen, in denen die Menschen teilweise wohnen. Wir wandern durch die östlich gelegenen Dörfer Penestanan und  Sayan und kommen an neugierigen, aber zurückhaltenden Menschen sowie an schönen Reisterrassen vorbei. Dann bricht wieder ein starker Regenschauer herein und mit Glück finden wir genau in diesem Moment einen lokalen Markt, auf dem wir bei einer „Warung“, einem kleinen einheimischen Essenstand,  einen trockenen Unterschlupf finden. Mit Händen und Füßen bestellen wir unbekanntes Essen und bekommen leckeres Hühnchen und Gemüse mit Reis.
32 Dorf bei Ubud 32a Markt Ubud Umgebung

14. Tag: In den Norden der Insel
Unser Weg führt uns heute zuerst in die etwas südlich gelegenen Handwerksdörfer. In Peliatan verzaubert eine Vielzahl an Galerien mit schöner Malerei, in Celuk findet man eine Vielzahl an Silber- und Goldschmuck, und Mas ist das Zentrum der Holzschnitzerei. Es geht weiter in den Norden, entlang von wunderschönen Reisterrassen.33 Malerei 36 Reisterrassen
Auf dem Weg besuchen wir den Nationaltempel Taman Ayun, aus der Zeit des alten Königreiches von Mengwi. Die Tempelanlage ist von einem Wassergraben umgeben und er gilt als einer der schönsten Tempel Balis.
35 Taman Ayun 34 Garten Taman Ayun
Die Fahrt geht weiter bis nach Bedugul, an den Lake Bratan. Hier genießen wir das Panorama und beobachten fasziniert ein paar tief hängende Wolken, die an den Bergen vorbeiziehen. Wir besichtigen den schönen Wassertempel „Ulun Danau“, der direkt auf dem See  liegt. Endstation ist Lovina, im Norden der Insel, das eigentlich kein richtiger Ort ist, aber in zwei kleinen Straßen sind einige Restaurants und Bars zu finden, in denen man bei der Musik vieler einheimischer Musikbands entspannt den Abend ausklingen lassen kann.
37 Lake Bratan 38 Ulun Watu

15. Tag: Ab in das Hochland nach Kintamani

Bevor wir in das Hochland der Insel fahren, wollen wir uns bei der Wärme noch etwas erfrischen und fahren zu dem Sing Sing Wasserfall. Ein kleiner Weg durch einen Wald führt bis zu dem ersten kleinen Wasserfall. Wer denkt, dass man schon am Ziel ist, liegt falsch, denn es geht noch eine steile Steintreppe hoch und man erreicht ein zweites Becken mit einem kleineren Wasserfall.  Auch hier geben wir uns noch nicht zufrieden und klettern vorsichtig die Steine hoch – dann werden wir belohnt und erreichen das dritte Becken mit einem ca. 12 Meter hohen Wasserfall. Hier baden wir erst einmal ausgiebig und genießen das kalte Wasser. Dann kommt das extreme Gegenteil, denn wir fahren zu den heißen Quellen von Banjar, wo das Wasser ca. 36 Grad hat. Hier schaffen wir es nur recht kurz in das heiße Wasser und müssen erst einmal kalt duschen.
39 Wasserfall 40 heiße Quellen
Jetzt wird es aber sowieso kühler, denn wir fahren in das Hochland nach Kintamani, an den Mount Batur und den gleichnamigen See. Wir kommen im Dunkeln an, so bleibt es noch spannend wie die Gegend aussieht.

16. Tag: Auf dem Mount Batur
Im Dunkeln, ganz früh am Morgen, machen wir uns auf den Weg an den Fuß des Mount Batur. Unser Ziel – der Gipfel auf 1.717m Höhe. Die Wanderung dauert nur ca. 1,5 – 2 Stunden und ruck zuck sind wir oben. Langsam geht die Sonne auf und wir haben einen fantastischen Ausblick, fast über die ganze Insel, auf den Vulkan Gunung Agung und sogar bis nach Lombok und den Vulkan Rinjani. An verschiedenen Stellen treten heiße Gase aus, so dass wir ein paar Eier hineinlegen können und diese in wenigen Minuten hart gekocht sind. Nach einem kleinen Frühstück auf dem Gipfel wandern wir entlang des Kraterrandes langsam wieder herunter.
41 Auf dem Mount Batur 42 Auf dem Mount Batur 2
Kurz ausgeruht geht es auch schon weiter und wir fahren zu einem der Inselhighlights – dem Muttertempel Pura Besakih, der größte Tempelkomplex auf Bali. Hier ist zufällig grade ein Tempelfest, so dass alles bunt geschmückt ist und eine Vielzahl an Menschen vor und in dem Tempel ist. Es herrscht ein riesiger Trubel und es wird gebetet, gefeiert, gegessen… Im Anschluss fahren wir durch wunderschöne Landschaften an die Küste bis nach Candidasa und gönnen uns einen riesigen Teller Meeresfrüchte.
43 Besakih 44 Blick auf die Küste

17. Tag: Hafenbucht Padang Bai
Mit einem kleinen lokalen Bus fahren wir die Küste ein Stück runter bis nach Padang Bai. Der Ort besteht nur aus einer kleinen verschlafenen Bucht, die immer mal wieder zum Leben erweckt wird, wenn die Schnellboote von Lombok und den Gili Islands abfahren oder ankommen. Nicht unweit von der Bucht, soll es den, lange als Geheimtipp geltenden, „White Sand Beach“ geben. Aus dem Ort heraus und über einen staubigen Weg einen Hügel hinauf, begegnen wir schon den ersten, die ebenfalls auf der Suche nach dem Geheimtipp sind. Dann funkelt das türkisfarbene Wasser und der weiße Sand durch die Bäume und wir genießen den Rest des Nachmittags am schönen Strand.
44a Padang Bai 44c White Sand Beach

18. Tag: In das Paradies zu den Gili Islands
Am Morgen erwacht das kleine Hafenörtchen Padang Bai und Menschengruppen bewegen sich in Richtung des Schnellboot-Anlegers. Wir besteigen unser Speedboot und schon geht es los Richtung Gili Islands. Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir an und kehren erst einmal in ein Restaurant an der geschäftigen Strandpromenade ein.  Wir haben schnell gelernt, dass die Einheimischen auf den Gili Inseln unter scharfem Essen etwas anderes verstehen, als der Rest der Indonesier. Wir konnten die noch so lecker aussehenden Scampis in der scharfen Sauce kaum essen, obwohl wir einiges an Schärfe abkönnen…  Den Rest des Tages entspannen wir in unserem abgelegenen Strandhotel.
45a Schnellboot  nach Gili 45 Gili Trawangan

19. Tag: Ruhig, ruhiger, am ruhigsten – Gili Air
Wir wollen es noch ruhiger und fahren am Morgen mit einem lokalen Boot weiter auf die kleinste der Gili Inseln – nach Gili Air. Hier merken wir schon gleich den Unterschied, die Strandpromenade ist wesentlich ruhiger und nach ein paar Gehminuten sind wir in unserem Hotel. Bei einem Spaziergang erkunden wir die Insel und vorbei an vielen kleinen, netten und sehr schön dekorierten Hostels und Homestays genießen wir auf der anderen Seite der Insel den Sonnenuntergang. Nach einer halben Stunden Fußweg weiter, haben wir die Insel umrundet.
45 Gili Air 47 süßes Gili Air

20. Tag: Schnorcheln
Schnorcheln steht heute auf dem Tagesplan. Vor Gili Air liegt eines der schönsten Koralenriffe der Gili Islands. Am Nordzipfel der Insel steigt man am besten in das Wasser und schwimmt raus bis zu der Korallenriffkante, dann kann man sich wunderbar  mit der Strömung entlang der Küste bis zum Süden der Insel treiben lassen. Die Wunderwelt unter Wasser ist sehr schön und man begegnet einer Vielzahl an großen, bunten Fischschwärmen. Mit Glück kann man hier auch Schildkröten sehen.
46a Paradies 46b Air

21. Tag: Letzte Nacht auf Bali in Sanur
Unsere letzte Nacht verbringen wir in Sanur, auf Bali. Wir machen einen letzten Strandspaziergang und genießen ein letztes balinesisches Essen mit viel Fisch und Meeresfrüchten.

22. Tag: Jakarta und Abschied nehmen
Bevor unser Rückflug von Jakarta aus nach Hamburg zurückgeht, schauen wir uns die Millionenmetropole noch genauer an. In der Altstadt sind noch einige koloniale Gebäude zu sehen und das Café Batavia ist im Stil der 1920er und 1930 er Jahre eingerichtet. Eine aufregende Fahrt mit dem Tuktuk bringt uns durch einen Wahnsinns-Verkehr bis zum Nationalmonument, dem höchsten Wahrzeichen Indonesien, das die Unabhängigkeit des Landes symbolisiert. Im Dunkel leuchtet das Bauwerk in verschiedenen Farben. Auf dem großen Platz lassen wir in der warmen Nachtluft den letzten Abend ausklingen.
48 Jakarta 49 Nationalmonument

 

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