Februar 2015

Tansania und Sansibar zum 3. Mal…….

Ein Beitrag von Hans-Ullrich Längsfeld. *** Vielen Dank! Ihr TAKE OFF Team***

Man sollte ja denken, 3x Tansania ist ja langweilig, aber weit gefehlt.

Andere Jahreszeit, andere Erlebnisse!
Ich war mit einer 12er Gruppe im Oktober, im November und jetzt im Februar auf Safari, und jedes Mal kam ich begeistert zurück.

Wir starteten mit der Bahn in Richtung Flughafen Frankfurt, und das machte vorab die meisten Sorgen. Fährt der Zug (man streikt zurzeit ja gerne), passt das Gepäck der Gruppe ins Abteil und ist er pünktlich???
Aber alles ging gut, und wir flogen mit Ethiopian Airlines über Adis Abeba nach Arusha am Kilimanjaro.

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Mit breitem Grinsen erwartete uns Sule, den wir schon von den anderen Reisen kannten, und schnell waren die beiden Range Rover bestückt und es ging zum Hotel Kilimanjaro-Resort am Fuße des gleichnamigen Berges.
Ein Haus mitten im Regenwaldgebiet mit herrlicher Aussicht zum Berg (Er war morgens tatsächlich wolkenfrei, was nicht selbstverständlich ist). Auf dem Programm stand „Land und Leute“, Obst und Kaffee…. Alles zu Fuß und sehr interessant. Zum Gipfel wollten wir nicht, und so brachen wir den Aufstieg bei 2000m ab….. ;-)

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Nächste Station war der Arusha-Nationalpark mit ersten Tierbeobachtungen. Flamingos, Affen und viele andere Tierarten. Elefanten und Katzen standen später auf dem Programm.
Ein besonderes Highlight war die Durchfahrung eines riesigen Feigenbaumes.

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Gewohnt haben wir in Holzhütten mit allem Komfort, nur das Warmwasser brauchte 5 Minuten bis es warm aus der Dusche kam. Die Verpflegung war hervorragend wie überall auf der Tour.

Nächste Station war das Migunga-Forest-Camp am Lake Manyara NP. Ähnliche Hütten, nur nicht im Park, dafür im Akazienwald.

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Interessant ist die passende Faustregel: Je schlechter die Straße, um so näher die Unterkunft. Das passt in ganz Tansania!
Der Nationalpark bietet und anderem viele Elefanten und Giraffen in greifbarer Nähe. Wir wissen jetzt, dass Elefanten hellbraune Augen haben….

Eine Übernachtung im Rhotia-Valley-Camp ist beeindruckend. Ein holländisches Ärztepaar finanziert mit dem Camp ein Waisenhaus für 38 Kinder. Hut ab!
Es ist eine Freude die sauberen, glücklichen Kinder zu besuchen. Man betreibt eine Vorschule, eine Bäckerei, welche täglich über 3000 Brote verkauft, und macht aus Mist Biogas für den Eigenbedarf.
Überall verspürt man Herzlichkeit! Sogar eine Wärmflasche im Bett macht warm ums Herz.

Weiter ging es in den Ngorongoro Krater, wo man vor Tieren nicht weiß wo man zuerst hinsehen soll. Besonderes Highlight hier für uns: Zwei Spitzmaulnashörner mussten unbedingt zwischen unseren Autos den Weg queren! Gänsehaut pur!
Die Nacht verbrachten wir im Hotel auf dem Kraterrand mit Logenplatz zum Inneren.

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Am nächsten Tag besuchten wir ein Massai-Dorf mit den üblichen Touristen Vorführungen. Nichts für Jedermann, aber wie soll man sonst ohne Scheu in solch eine Lehmhütte schauen? Man ist ja doch neugierig….

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Dann Serengeti satt: Löwen, Leoparden, Geparden und alles was in Brehms Tierleben steht.
Scherzhaft konnten wir sagen, dass wir sieben der „Big Five“ gesehen haben.
Einfach umwerfend.
Riesige Zebra und Gnu –Herden. Zählen unmöglich! Überall Jungtiere, welche besonders begeisterten. Was schwärme ich: Man muss das gesehen haben.

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In der Serengeti schliefen wir einmal in einer Luxus-Lodge und zweimal im Zeltcamp mit nächtlichem Löwengebrüll in nächster Nähe. Unvergesslich! Auch in diesem Zeltcamp fehlte es an nichts: Feste Toilette und Dusche mit heißem Wasser im Zelt. Übrigens keine Luftmatratzen, immer waren hervorragende Betten mit guten Matratzen in den Zelten aller Camps.

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Das letzte Safari-Camp war im Tarangiere NP.
Wieder ein „Tented-Camp“, diesmal mit Blick auf den Fluss. Bei unseren ersten Besuch konnten wir von hier aus die Elefanten beobachten, wenn sie zum Wasser kamen. Diesmal war eine große Elefantenherde beim Baden am See in der Nähe des Camps. Habt Ihr schon ´mal Baby-Elefanten mit Anlauf ins Wasser springen gesehen????? Wir konnten uns nicht sattsehen!
Besonders beeindruckend ist in diesem Park die Sundown- und die Sunrise – Tour! Die rote Sonne zwischen Affenbrotbäumen und darunter Elefanten…..

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Nach 12 Tagen „Elefäntchen-gucken“ braucht man Entspannung.
Für mich geht das nicht ohne Sansibar, der Trauminsel in Indischen Ozean.
Orientalisches Afrika , kleine informative Ausflüge, und herrliche Schnorchel Riffs vor unserem Boutique-Hotel mit 36 Betten.
Luft – Meer – Pool mit Einheitstemperatur 27/30°C !
Das „Dongwe Oceanview Hotel“ kann man nur genießen – wenn, ja wenn man keinen Rummel sucht! 10 Meter vom Strand und alle Zimmer haben Meerbick.
Ich war jetzt zum 5. Mal hier und komme bestimmt nochmal.

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Tja, das war wieder eine perfekte Reise. Nach 3x Tansania-Safari kann ich nur Jedem empfehlen nach Tansania zu reisen wenn er tierreiches Afrika erleben will.
Man fühlt sich sicher und willkommen!

….und was ich noch sagen wollte:
Für mich gibt’s gar keine Frage: Immer wieder „TAKE OFF“, denn das Team hat mich noch nie enttäuscht!

Tansania 2011, Tansania 2012 und Tansania 2015
Marokko 2014
Namibia/Botswana 2009

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