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Auf Safari in Kenia

Am Freitag 20.06.2014 ging es am Abend von Hamburg mit KLM nach Amsterdam und von dort weiter mit dem Nachtflug der Kenya 20140620_202132Airways nach Nairobi. Ein sehr pünktlicher und angenehmer Flug. Ich hatte einen Gangplatz in einer der wenigen 2- er Reihen im hinten Teil des Fliegers reserviert. Die Maschine der Kenya Airways war eine moderne und gut ausgestattete Boing. Natürlich auch mit eigenem Entertainment Bildschirm für jeden.

Samstag 21.06.2014 Ankunft in Nairobi und Fahrt in den Aberdare Nationalpark

Pünktliche Landung am Flughafen in Nairobi. Von einer Außenposition ging es zum Terminal. Nun heißt es Geduld haben dachte ich mir und hoffen, dass das Gepäck angekommen ist. Mir ist ja schon so einiges in Afrika passiert aber Nairobi überraschte mich doch positiv. Nachdem der Ankunftsterminal des Airports vor einigen Monaten abgebrannt war, erwartete ich ein chaotisches, afrikanisches Provisorium. Am Ende war es besser als ich dachte und erstaunlich schnell.

Passkontrolle und Bezahlung des Visum (50 USD) ging schneller als in anderen Ländern (zuletzt stand ich in Malawi 1,5 Stunden), der Koffer kreiselte schon auf dem Band und 10 Meter weiter erreichte ich auch schon den Geldwechselschalter. Hier schnell ein paar kenianische Schilling besorgt und raus in die Morgenluft von Nairobi.

Nach einem ausgiebigen Frühstück in einem Hotel in Nairobi fuhren wir Richtung Nordosten zum Aberdare Nationalpark (ca. 3 Std. auf guter Asphaltstraße). Auf Grund von Stau in Nairobi (eigentlich ist dort immer Stau) kamen wir gerade rechtzeitig zum Mittagessen im Aberdare Country Club an. Aberdare ist ein sehr grüner und bergiger Park.Kenia 005

Er liegt recht hoch, so dass es nachts sehr kühl werden kann und immer recht feucht ist. Große Teile des Parks, vor allem in Größen Höhen um 3000m, sind per Auto nicht zu erreichen. Es gibt nur zwei Unterkünfte im Park (The Ark und Treetops). Privatfahrzeugen ist es nicht gestattet zu den beiden Hotels zu fahren. Man checkt im Aberdare Country Club ein. Das große Gepäck bleibt für eine Nacht dort20140621_180351 und man nimmt nur einen Tagesrucksack mit allem nötigen für eine Nacht mit. Nach dem Mittagessen wird man um 15 Uhr mit den Lodge eigenen Fahrzeugen zum Hotel gebracht. Wir haben im berühmten The Ark übernachtet. „Die Arche“ liegt auf einer Waldlichtung mit direktem Blick auf ein Wasserloch welches nachts beleuchtet ist. Man kann die Tiere gemütlich bei einem Glas Wein durch die verglaste Front beobachten. Nachts wird man mit einem Signal geweckt, wenn besondere Tiere ans Wasserloch kommen. Die Zimmer sind klein und schweckmäßig, da darf man nicht zu viel erwarten aber darum geht es in dieser Unterkunft auch nicht, sonders um das Erlebnis die Tiere die ganze Nacht beobachten zu können.

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Am Abend waren wir hin und her gerissen zwischen dem WM Spiel Deutschland – Ghana welches live im TV lief und dem Ereignis, dass 15 Hyänen rund um das Wasserloch pirschten. Ein ständiges hin und her zwischen Bar/TV und Aussichtsbereich zum Wasserloch. ;)

Sonntag, 22.06.2014 Aberdare – Lake Nukuru/ Lake Elementaita

Nach dem Frühstück ging es mit den Lodge Bussen zurück zum Aberdare Country Club. Von hier fuhren wir in unserem Safari Minibus weiter zum Lake Nakuru.

Auch heute ging die Fahrt auf gut asphaltierter Straße durch das Rift Valley. Wir überholtenKenia 122 unzählige LKWs die auf der Hauptrennstrecke nach Uganda hier unterwegs sind. Mir wurde schnell klar, dass die Gefahr in Kenia einem Verkehrsunfall zu haben, weitaus größer ist als von einem Löwen gefressen zu werden. Unser Fahrer fuhr zwar sehr zügig aber immer sehr sicher, was man von anderen Verkehrsteilnehmern nicht behaupten kann. Augen zu und durch und hoffen, dass wir auf dieser Reise nicht in irgendeinem Graben landen.Kenia 117

Auf dem Weg überquerten wir den Äquator (meine erste Äquatorquerung).

Zum Mittagesse erreichten wir das Serena Lake Elementaita Camp am gleichnamigen See. Ein neues, sehr hochwertigen Tented Camp mit wunderschönen, großen Zelten. Der gewohnte hervorragende Serena Standard, den ich schon mehrfach in Ostafrika genießen durfte, war auch hier vorhanden.

Am Nachmittag ging es auf Pirschfahrt im Lake Nakuru Nationalpark (ca. 30 Min. Fahrt von Elementaita). Zugegeben im Juni nicht so ganz die beste Jahreszeit. Auf Grund von sehr starken Regenfällen war der See sehr sehr weit über die Ufer getreten. Einige Straßen waren rund um den See gar nicht mehr erkennbar, geschweige denn befahrbar. Aus diesem Grund machte ich mir keine großen Hoffnungen auf besonders viel Wild aber Hauptsache wir haben Nashörner an diesem Nachmittag entdeckt, denn vor allem für die große Population an weißen Nashörnern ist der Park bekannt.

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Montag, 23.06.2014 Lake Elementaita – Masai Mara

Heute ging es endlich in die berühmte Masai Mara. Abfahrt um 7.30 Uhr. Der Weg ist das Ziel! Bis zum Städtchen Narok ging es noch zügig auf Asphaltstraße, nach einer Toilettenpause, wurde es dann richtig ruckelig. Steinige und staubige Piste soKenia 229weit das Auge reicht. Bis zum Sekenani Park Gate waren es alleine zog sich die Strecke endlos. Nach 5 Std. Fahrt erreichten wir das Park Gate. Auf dem Weg zur Mara Leisure Lodge erlebten wir bereits die erste Pirschfahrt. Mara Leisure liegt am Talek Gate. Direkt an einem Fluss der die Grenze des Mara Game Reserves bildet. Auf unserem Nachmittagsgamedrive pirschten wir durch die Sarova Region (rund um den Sarova Hill/Sarova Lodge). Per Funk hörten wir, dass irgendwo ein Leopard gesichtet wurde aber leider hatten wir kein Glück. Dafür haben wir aber Löwen gesehen.

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Dienstag, 24.06.2014 Masai Mara

Nach langen Kilometern am Morgen zur Besichtigung diverser Lodges im gesamten östlichen Sektor der Masai Mara, brauchte ich eine längere Mittagspause im Mara Leisure Camp. Die Strecken in der Mara sind wirklich nicht zu unterschätzen. Mal eben an einem Tag von West nach Ost zu fahren, ist gar nicht möglich. Meiner Meinung nach sind die Lodges und Camps rund um das Talek Gate schon sehr ideal um sternförmig in alle Himmelsrichtungen Pirschfahrten unternehmen zu können.

 

Mittwoch, 25.06.2014 Masai Mara /Mara Conservancy

Frühmorgens machten wir uns auf den Weg Richtung Westen – zum Mara Fluss und dem sogenannten Mara Triangle (neben 90 USD Parkgebühr am Tag für die Mara, lassen die Kenianer sich für diesen bestimmten Bereich in der Masai Mara auch gleich nochmal mit einer extra Gebühr bezahlen). Die wissen aber auch warum! Es erwartete uns eine wahnsinnige Tierdichte und erstaunlicherweise bereits große Herden der „Großen Tiermigration“. Eigentlich viel zu früh im Juni aber auf Grund einer nicht besonders ergiebigen Regenzeit im Marz/April in Tansania sind die Tiere sehr viel schneller gewandert als sonst. Viele Lodge Besitzer sagten uns vor Ort, das normalerweise vor Mitte Juli keine Herden kommen. Dieses Jahr war schon alles voll und am Horizont zogen sich immer wieder kleine schwarze Punkte (Gnus) vorbei. Nur ein Leopard blieb uns auch heute verwehrt.

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Zum späten Mittagessen kehrten wir in der Sanctuary Olonana Lodge ein. Direkt am Mara Fluss gelegen. Nur wenige Kilometer außerhalb des Mara Game Reserves (Ausfahrt durch Musiara Gate) liegt dieses kleine, luxuriöse Camp im Mara Conservancy. Geführte Pirschfahrten im offenen Geländefahrzeugen sind hier inklusive. Die tauchenden Hippos beim Mittagessen im Fluss zu beobachten war einfach fantastisch. Nach einer kurzen Lodge Führung und einem Blick ins Spa (hach da wäre ich doch glatt für den Rest des Tages gern geblieben) ging es auch schon auf Nachmittagspirsch.

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Donnerstag, 26.06.2014 Masai Mara – Lake Naivasha

Was soll man im Leben alles so erledigen? Unter anderem einen Baum pflanzen! Das habe ich an diesem Morgen erledigt. Und zwar gleich zwei. Das Sanctuary O20140626_081949lonana Camp bietet seinen Gästen ein tolles Projekt: gegen eine Spende von 20 USD ist es möglich einen einheimischen Baum, u.a. auch sehr seltene Arten oder Bäume die Heilwirkung besitzen, vor Ort zu pflanzen. Neben diesem Projekt brachten auch ein eigener Organic Garden und eine Bio-Wasserfilteranlage dem Camp schon mehrfache Auszeichnungen für Nachhaltigkeit im Tourismus. Der Aufenthalt hier und die eine Übernachtung waren leider viel zu kurz. Wir kommen auf jeden Fall wieder, alleine schon um das Wachstum der Bäume zu begutachten.

Ungefähr 4 Std. ging die Fahrt am heutigen Vormittag zum Lake Naivasha. Vorbei an vielen Masai Hirten und kleine Dörfern kamen wir immer weiter zurück in die Zivilisation und die viel mehr bevölkerte und fruchtbare Region im Rift Valley.

Die Lodges am Lake Naivasha liegen alle in erster Reihe direkt am See. Zugegeben die Unterkünfte sind alle sehr weitläufig und groß. Das liegt aber auch daran, dass gerade am Lake Naivasha auch viele Kenianer zum einen Urlaub aber auch Firmen Meetings, Konferenzen, Team Building Maßnahmen etc. abhalten. Jede Lodge hat mindestens einen Konferenzsaal. Hier kommen eben nicht nur Touristen her die die Natur und Tierwelt genießen wollen, sondern auch Einheimische.

Die beste Lodge am Lake Naivasha ist die Sopa Lodge. Der Naivasha Country Club ist zugegeben etwas in die Jahre gekommen aber im 3 Sterne Bereich in Ordnung.

Am Nachmittag haben wir eine kleine Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha unternommen. Nach den vielen Lodge Besichtigungen blieb leider nicht mehr viel Zeit aber ein paar Pelikane und einige andere Vögel konnten wir beobachten. Normalerweise dauert die Tour inkl. Crescent Island ca. 2,5 Std. –  schöne Abwechslung nach vielen Stunden und Tagen im Safari Jeep.

Zum Essen gab es auch heute Abend, wie eigentlich in allen Lodges auf der Reise, wieder in Buffet Form. Es gibt immer eine Auswahl aus Vorspeisen (kalt und warm wie z.B. Suppe und Salat), verschiedenen Hauptgängen mit Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln, Pasta und auch Reisgerichte (vor allem indisch angehaucht, da viele indische Touristen mittlerweile in Kenia unterwegs sind). Zum Nachtisch gibt es immer verschiedene Desserts wie Kuchen, Pudding, Mousse, Früchte etc. Das Essen war durchweg auf der Reise immer sehr gut und lecker. Im Prinzip bekommt man ähnliche Speisen wie in Europa aber manchmal auch typisch kenianische wie „UGALI“ dem traditionellen ostafrikanischen Getreidebrei aus Maismehl. Kann man essen, muss man aber nicht. Schmeckt eigentlich nach nichts. J

Freitag, 27.2014 Lake Naivasha – Amboseli

Das letzte Ziel unserer Kenia Safari sollte der Amboseli Nationalpark sein. Eine lange Fahrt vom Lake Naivasha, durch Nairobi bis Amboseli dauerte gute 6-7 Stunden. Die Rennstrecke von Nairobi bis Mombasa ist viel befahren und ein reges Treiben und Handeln in den Dörfern und Städtchen entlang dieser Hauptverkehrsader ist recht erschlagend. Überall LKWs, Laster, Mopets, Händler etc.

Ich war froh als wir von der Hauptverkehrsstraße abgebogen sind und wieder über Kenia 882staubige Piste in den Busch Richtung Amboseli Nationalpark fuhren. Zu einem späten Mittagessen kamen wir um kurz vor drei in der Amboseli Serena Lodge an. Mitten im Park hat die Lodge wirklich eine Top Lage. Nur noch vergleichbar mit der ebenfalls sehr schönen Ol Tukai Lodge, nur ein paar Kilometer entfernt. Alle anderen Lodges und Camps liegen außerhalb von Amboseli, nur wenige Kilometer vom Eingangsgate entfernt.

Schon auf dem Weg zur Lodge enttäuschte uns Amboseli nicht. Der berühmte Panorama Blick auf den Kilimanjaro begrüßte uns bei strahlendem Sonnenschein. Wahnsinn! So habe ich es mir hier immer vorgestellt. Diese sollte aber nicht die letzte erfüllte Erwartung bleiben.

Auf der Nachmittagspirchfahrt war ich das erste Mal sprachlos als ich die ersten riesigen Elefantenherden im Park sah. Das kann ich schon vorweg nehmen: in den 2 Tagen in Amboseli habe ich glaube ich so viele Elefanten gesehen wie auf meinen bisherigen Afrika Reisen zusammen. Einfach unglaublich. Und es macht so viel Spaß diesen beeindruckenden Tieren einfach nur zu folgen und ihr Miteinander zu beobachten.

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Samstag, 28.06.2014 Amboseli Nationalpark

An meinem heutigen Geburtstag hatte ich so sehr gehofft, dass uns vielleicht doch noch ein Leopard über den Weg läuft aber leider fehlte das Quäntchen Glück. Egal, trotzdem hatten wir nochmal einen wunderbaren Safaritag mit zwei Pirschfahrten, am Morgen und am Nachmittag. Neben der Mara ist Amboseli mein Highlight in Kenia!

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Sonntag, 29.06.2014  Amboseli – Nairobi

Heute hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von der tollen Tierwelt Afrikas. Schade, es war schon wieder viel zu kurz. Noch ein paar Hotels in Nairobi besichtigt und zum Abschied im berühmten Carnivore Restaurant zu Abend gegessen (ich glaube ich habe noch nie so viel Fleisch gegessen. Sehr lecker aber zum Teil etwas zu exotisch für meinen Geschmack. Man muss ja nicht alles probieren ;)

Am späten Abend ging dann der Rückflug mit KLM. Noch am Gate fieberten alle Passagiere mit der holländischen Nationalmannschaft bei ihrem WM Spiel gegen Mexiko was erst kurz vor Schluss für die Holländer entschieden wurde. Fußball Party Stimmung am Airport. Hab ich so auch noch nicht erlebt. Dementsprechend gut gelaunt und mit Oranje Flaggen im Gesicht begrüßten uns die Stewardessen im Flieger.

Auf dem Rückflug bin ich Economy Comfort geflogen. Diese Vorzugsplätze kann man im Voraus bei KLM gegen Aufpreis reservieren. Bei meiner Körpergröße von 1,83cm war der großzügige Sitzabstand sehr angenehm. Bestuhlung war 3 – 2

Umstieg am Morgen in Amsterdam ging problemlos, so dass mein Gepäck und ich am Morgen pünktlich in Hamburg ankamen.

Thema Sicherheit

Im Vorfeld der Reise wurde ich von vielen Freunden und Familienmitgliedern besorgt befragt: was du willst nach Kenia? Jetzt? Muss das sein? Das ist doch voll gefährlich! Ich habe schon im Vorfeld gesagt und kann dies auch nach der Reise nur noch mal bestätigen: Nein, es ist nicht gefährlich, zumindest nicht gefährlicher als anderswo auf der Welt wo Touristen unterwegs sind. Außerdem verlief die ganze Reise in gut gesicherten Nationalparks und fernab der somalischen Grenze wo es immer mal wieder zu Übergriffen kam und kommt. Die letzten terroristischen Anschläge im Jahr 2014 seitens der somalischen Al Shabbab Meliz richteten sich immer gegen die kenianische Bevölkerung und nicht gegen Touristen. Eine Safari durch die genannten Gebiete und Nationalparks ist als sicher einzustufen.

 Anders als in Tansania oder manchen anderen Safari Ländern, durften wir uns meistens auch abends ohne Begleitung eines Masai in der Lodge bewegen. Die meisten Lodges in Kenia sind nämlich eingezäunt. Ab und zu kam allerdings schon der Hinweis, dass man auf Hippos oder Warzenschweine aufpassen soll ;) Na immerhin, sonst käme ich mir ja auch gar nicht richtig in Afrika vor.

 Fazit: Alle Big Five zu sehen blieb mir leider, wie schon 2012 in Tansania verwehrt. Dieses Mal fehlte ein Leopard, in Tansania war es das Nashorn aber nichtsdestotrotz bleibt meine Safari durch Kenia ebenfalls in unvergesslicher Erinnerung. Vor allem die Masai Mara und der Amboseli Nationalpark waren so beeindruckend und vielfältig wie ich mir es immer vorgestellt habe und sind auf jeden Fall auch eine zweite Reise wert. Beim nächsten Mal Kenia 1202geht es dann auf jeden Fall auch zum Samburu Nationalpark, denn dort sollen die Chancen auf Leoparden am besten stehen. :)

 

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