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Rund um Island im Mietwagen

 

Mit dem Mietwagen einmal um Island herum – diesen Traum erfüllten sich meine Freundin Isabell und ich uns im Mai 2015. Voller Vorfreude auf Wasserfälle, Geysire und heiße Quellen brachen wir mit WOW Air von Berlin aus zu unserer ersten Island-Reise auf!
Auch von der für Mai zu erwartenden Durchschnittstemperatur von ca. 6,5 Grad ließen wie uns nicht abschrecken. Wir freuten uns auf die von der Wetter-App angekündigten 17 Sonnenstunden am Tag!
Insgeheim hatten wir dann aber doch auf etwas mehr gehofft als auf die 2 Grad, die uns bei Ankunft in Reykjavik empfingen.
Aber als wir dann bei wolkenlosem Himmel, strahlendem Sonnenschein und 38 Grad Wassertemperatur nicht einmal eine Stunde nach Ankunft am Flughafen von Keflavik in der Blauen Lagune lagen, wussten wir, wir hatten alles, aber auch alles richtig gemacht!
Ein wenig gaben wir uns der Illusion hin das würde jetzt 10 Tage lang so weiter gehen…
„Wenn dir das Wetter nicht gefällt, dann warte eben fünf Minuten” besagt eine isländische Redensart. Leider gilt dies auch im Umkehrschluss.
Das mit den fünf Minuten ist sicherlich übertrieben, aber schnell stellten wir fest, das morgens noch grauer Himmel und eine halbe Stunde später schon strahlender Sonnenschein sein konnte! Und eben auch andersherum.
Trotzdem hatten wir während der Reise immer irgendwie ‚Glück’ mit dem Wetter, wenn es auch noch nicht sommerlich warm war: So erlebten wir das Kap Dyrholaey bei starkem Wind, eindrucksvoll schlugen die Wellen des Nordatlantiks gegen das Kap und die Brandung, fuhren mit dem Quad-Bike durch Regen und Hagel über den wild-romantischen, schwarzen Lava-Strand der Südküste, bummelten bei Sonnenschein bis 23 Uhr durch die sympathische Hauptstadt Reykjavik, wanderten bei kalter, klarer Luft durch tiefen Schnee zum Dettifoss Wasserfall und erlebten die malerischen Ostfjorde bei strahlend-blauem Himmel und frühlingshaften 8 Grad.
Aber lesen Sie selbst…

07.05.: Blaue Lagune und Reykjavik (ca. 70 Tages-Km)
Ankunft in Reykjavik am Nachmittag. 2 Grad um uns, strahlend blauer Himmel über uns und eine erlebnisreiche Reise vor uns. Wir konnten nicht abwarten, dass es losgeht. Schnell brachten wir die Formalitäten der Mietwagenübernahme hinter uns. Zwanzig Minuten später erreichten wir bereits die Blauen Lagune, dem von uns in den letzten Wochen lange herbeigesehnten Ort.  An der Poolbar bestellten wir uns ein Bier und einen Skyr, ein isländisches Joghurtgetränk, und ließen die Sonne und das warme Wasser ausgiebig auf uns wirken. Was für ein Einstieg!IMG_2786

Frisch gebadet fuhren wir weiter nach Reykjavik und spazierten sogleich ins gemütliche Stadtzentrum. Ein erster Bummel über die ‚Laugevegur’, der Straße mit den meisten DSC_0026Geschäften, Cafés und Restaurants, war jetzt genau das Richtige. Der rustikale ‚Chuck Norris Grill’, über den wir zunächst schmunzelten, servierte erstaunlich gute Burger.

Gemütlicher wurde es dann im Tiu Dropar, wo wir den Abend bei Kaffee, heißer Schokolade und dem Lauschen von handgemachter Live-Musik entspannt ausklingen ließen. Auf unserem Rückweg zum Hotel war es bereits 23:00 Uhr, aber immer noch hell…

08.05.: Reykjavik und Snaefellsnes Halbinsel (ca. 250 Tages-Km)
Heute Vormittag fuhren wir zur ‚Perlan’, einem  hoch über Reykjavik auf einem Hügel auf sechs riesigen Heißwassertanks erbauten Restaurant. Von hier oben bot sich uns ein toller Blick auf die Stadt!

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Wir schlenderten noch einmal durch Reykjavik, schließlich durften auch die Besichtigungen der modernen Kirche Hallgrimskirkja und des Hafenbezirks nicht fehlen.
Am Nachmittag erreichten wir die Snaefellsness Halbinsel. Leider wurde es inzwischen windig, regnerisch und ungemütlich. Die geplante Wanderung bei Arnastapi ließen wir sausen. Schade! Schließlich erreichten wir unser kleines, abgeschiedenes Hotel Framnes im kleinen Ort Grundarfjördur in Westisland.

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Der Reiseführer sollte Recht behalten – das Hotelrestaurant war wirklich gut, der Kabeljau am Abend ausgezeichnet.

09.05.: Fahrt nach Norden nach Akureyri (ca. 400 Tages-Km)
Weiterfahrt Richtung Norden. Auch heute zeigte sich das Wetter von seiner durchwachsenen Seite. Wir legten auf dem Weg nach Akureyri keine Stopps ein, da es ohnehin schon eine lange Fahrstrecke war. Den Abend ließen wir mit einem Spaziergang durch Akureyri ausklingen.

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10.05.: Akureyri – Godafoss –  Myvatn See (ca. 200 Tages-Km)
Für heute stand eigentlich eine Fahrradfahrt um den 37 km langen Myvatn See auf dem Programm. Im Sommer ist dies sicherlich eine tolle Sache, aber bei -2 Grad hatten wir dann doch keine Lust uns auf den Drahtesel zu schwingen. Stattdessen nutzen wir unseren Mietwagen und legten in der Umgebung des Sees zahlreiche lohnenswerte Stopps ein. Staunend standen wir vorm Godafoss, dem Wasserfall der Götter,  beeindruckt vor den Dimmuborgir Lava Formationen und in der Grjótagjá Höhle und leicht schnaufend, aber glücklich, auf dem Rand des Hverfjall-Kraters, den wir auf einem kurzen, aber steilen Fußmarsch erklommen.

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Lohnenswert fanden wir auch über eine Wanderung über die Höfidi Penninsula, durch ein kleines Waldgebiet, was für das sonst so karge Island ja ohnehin schon eine Besonderheit darstellt. Hierbei eröffneten sich uns tolle Ausblicke auf den Myvatn See mit seinem Vogelreichtum und Lavaformationen. Schließlich erreichten wir Husavik, die Walhauptstadt Islands, ca. 50 km vom Myvatn Richtung Norden, und freuten uns über unser gemütliches Zimmer im Cape Hotel Husavík mit tollem Blick auf den Hafen.

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11.05.: Husavik mit Walbeobachtung (autofreier Tag)
Leider herrschten heute nicht die besten Voraussetzungen für Walbeobachtung, trotzdem fuhren wir bei Wind und Wetter mit dem Boot hinaus. Die Ausbeute der 3-stündigen Bootstour: 2 Zwergwale und ein Buckelwal. Letzter wurde aber von vielen Passagieren verpasst, die Seekrankheit war Schuld. Trotzdem war es eine unterhaltsame Tour, die, die konnten, wurden von der netten Crew mit heißer Schokolade und Zimtschnecken verwöhnt.
Am Nachmittag zeigte uns Örlygur vom Cape Hotel im Rahmen einer kleinen Privatführung das von ihm gegründete ‚Exploration Museum’ mit interessanten Exponaten und Bildern zum Thema ‚Astronautentraining’, das im Jahr 1967 auf Island stattfand. Neil Armstrong und Co untersuchten damals die ‚mondähnliche’ Geologie Islands und bereiteten sich so auf die bevorstehende Mondlandung vor. Diese, und weitere für Island wichtige historische Ereignisse, lassen sich hier bestaunen.DSC_0419
Anschließend besuchten wir auch noch das ebenfalls sehr empfehlenswerte Walmuseum mit aufwendig restaurieren Skeletten von in Island gestrandeten Walarten.
Da Husavik eine sehr niedliche kleine Hafenstadt ist, durfte selbstverständlich der obligatorische Bummel auch hier nicht fehlen.  Im rustikalen Hafenrestaurant ‚Gamli Baukur’ servierte man uns zum Abendessen sehr leckeren Fisch.

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12.05.: Husavik – Myvatn – Dettifoss – Ostfjorde (ca. 300 Tages-Km)
Auf dem Weg zum Dettifoss machten wir Halt im Namafjall Gebiet am Myvatn, wo die Erde aus allen Spalten dampfte und brodelte und es wie verrückt nach Schwefel roch. Nach einer Autofahrt durch Winterlandschaft (ca. 90 km) und einem Fußmarsch durch tiefen Schnee erwartete uns beim Dettifoss ein toller Ausblick. Das ist er also, der mächtigste Wasserfall Europas! Noch imposanter fanden wir allerdings den Blick auf den Selfoss, der vollkommen zu Unrecht im Schatten seines ‚großen Bruders’ steht.  Auch die gewaltige, canyonartige Schlucht, die der Fluß Jökulsa a Fjöllum vor Tausende von Jahren in das Lavagestein gefräst hat, hat uns beeindruckt. Sie gilt als die als größte Schlucht Islands.

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Gerne hätten wir auch noch die anderen Wasserfälle nördlich des Dettifoss erkundet. Uns aber zog es weiter in die Ostfjorde (ca. 200 km). Und unsere Entscheidung entpuppte sich als goldrichtig. Die Fahrt durch die Ostfjorde war zauberhaft, wozu sicherlich auch das plötzlich sehr sonnige und frühlingshafte  Wetter nicht ganz unwesentlich beitrug.

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Angekommen in unserem traumhaft gelegenen Hotel in den Ostfjorden  waren wir beide DSC_0670glücklich, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Isabell, weil das Fosshotel Eastfjords nicht nur wunderschön am Fjord gelegen, sondern auch sehr geschmackvoll eingerichtet war und ich, weil der  Videotext auf dem Fernseher des Zimmers tatsächlich das insgeheim erhoffte Fußball-Championsleague-Rückspiel Bayern gegen Barcelona ankündigte.

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13.05.: Ostfjorde –Vatnajökull Nationalpark (ca. 250 Tages-Km)
Schöne Fahrt entlang der Küste bis zum Ort Dupivogur, wo die betörenden Ostfjorde in südlicher Richtung endeten In der Nähe  dieses Ortes wurde uns auf der Seite hotpoticeland.com, die eine gute Übersicht über alle Hotpots und Schwimmbäder auf Island bietet, eine heiße ‚Wanne’ versprochen. Da die erwähnte Web-Seite aber leider keine Wegbeschreibung lieferte, sondern nur eine GPS-Koordinate, mussten wir auf die Navigation unseres Smartphones zurückgreifen, denn weder der Umgebungsplan am Ortseingang von Dupivogur noch das bloße Auge ließen uns den ersehnten ‚Hotpot’ finden.
Versteckt hinter einem Hügel, unweit der Ringstraße, nur verraten durch eine GPS Koordinate, ein Wasserrohr und nassen Fußabdrücken im Sand, fanden wir schließlich den ersehnten ‚Wellness-Tempel’: Eine heiße Wanne, ohne viel Schnick Schnack, inmitten von Mutter Natur!

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Wir nahmen ein ausgiebiges Bad mit Blick auf die umliegenden Berge und das Meer bis wir es schließlich in der gefühlt über 40 Grad heißen Wanne nicht mehr aushielten.
Entlang der nördlichen Ausläufer des Vatnajökull Nationalparks fuhren wir weiter auf schöner Strecke zum am Eingang zur Gletscherwelt gelegenen Fosshotel Vatnajökull – natürlich nicht ohne zahlreiche Fotostopps.

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Am Abend entschieden wir uns spontan für einen Imbiss und gegen die beiden überfüllten Restaurants in Vik. Die Imbissverkäuferin in der Hafenbude empfahl uns das im Ort besonders populäre Langusten-Sandwich. Köstlich!

 

14.05.: Jörksalon Gletscher Lagune und Skaftafell Nationalpark (ca. 200 Tages-Km)
DSC_0856Am Vormittag legten wir auf dem Weg zur Gletscherlagune Jörksalon eine spontane Wanderung zum Hoffellsjökull Gletscher ein. Da wir kein 4×4 hatten, mussten wir die letzten drei Kilometer laufen, wurden aber mit einem tollen Blick auf den Gletscher belohnt.

Am Mittag erreichten wir die Gletscherlagune, hier unternahmen wir eine schöne Bootsfahrt auf der Jörksalon Gletscher Lagune, ein Erlebnis, das auf keiner Island Rundreise fehlen sollte.

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DSC_0026_01Besonders gefallen hat uns der schwarze Lava-Strand auf der anderen Straßenseite der Gletscherlagune – hier ließen sich viele in der Sonne glitzernde Eisblöcke am tosenden Strand beobachten!
Auch eine spätere, ca. 2-stündige Wanderung durch den Skaftafell Nationalpark mit tollen Ausblicken auf Wasserfälle und hinab ins Tal war sehr lohnenswert!

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15.05.: Südküste Islands mit Quad Bike Tour (ca. 200 Tages-Km)
Wir fuhren weiter zum Kap Dyrholaey. DSC_0205_01Hier und bei Reynisfjara lassen sich vor allem im Sommer Papageientaucher und Eiderenten beobachten. Das Kap wirkte bei dem heute herrschenden Regen und Wind wild und ungezähmt, ein tolles Fotomotiv.DSC_0208_01

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Die für den Nachmittag geplante Motorschlitten-Tour auf dem Myrdallsjökull Gletscher mit Arcanum musste leider wegen schlechter Sicht ausfallen. Wir erhaschten lediglich einen kurzen Blick auf den benachbarten Sólheimjökull-Gletscher.

Alternativ organisierte das Team von Arcanum aber kurzerhand eine Quad-Bike Tour für uns. Mit unseren zwei Guides fuhren wir durch reißende Bäche, über hüglige Pisten und auf dem breiten, schwarzen Lava-Strand  der Südküste bis zum Wrack eines 1973 abgestürzten Flugzeugs.

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Trotz des Hagels und Regens, der uns über weite Teile unserer Fahrt begleitete, genossen wir jede Sekunde. Die eindrucksvollen und abwechslungsreichen Landschaftsbilder prägten sich tief in unser Gedächtnis ein, gerne werden wir auch in Zukunft an diese Tour zurückerinnern.´Herzlichen Dank an das Team von Arcanum!
Bei strömenden Regen fuhren wir weiter nach Hveragerdi. Unterwegs machten wir noch kurz am schönen Skogafoss Wasserfall Halt, knipsten ein paar Bilder und nutzten das dazugehörige, empfehlenswerte Bistro zur Stärkung.DSC_0294_01
Der auf 38 Grad temperierte Hot Pot des Hotel Örk  bescherte uns einen warmen und wohligen Tageabschluss.

 

16.05.: Baden im heißen Fluss und Schnorcheln zwischen den Kontinenten (ca. 250 Tages-Km)
Letzter Tag, und was für einer!
Gut eine Stunde brauchten wir den Berg hinauf vorbei an heißen Quellen und brodelnden Schlammlöchern zu dem mit warmen Thermalwasser gespeisten Fluss von Reykjaldur. Ein praktischer Holzsteg wurde scheinbar erst vor kurzem errichtet, wir aber suchten eine besonders ruhige Stelle ohne Sitznachbarn.
Nachdem wir bereits zwei, dreimal mit unseren Badeschuhen im Morast eingesackt waren überlies uns ein nettes Pärchen deren Platz in einer Biegung des Baches, hier staute sich das Wasser und war angenehm warm. Herrlich!

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Zurück im Dorf probierten wir zum Mittag das süße, mit Erdwärme gebackene Brot, eine isländische Spezialität.
Weiter ging es zum ‚Golden Circle’, aufgrund des Badeausflugs mit etwas wenig Zeit. Wir ließen den Gullfoss aus und fuhren direkt zum Strokkur Geysir. Nachdem er zunächst stotterte, schoss er gleich dreimal hintereinander eine beeindruckende, fast 20 Meter hohe Wasserfontäne in die Luft!

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Auf der Weiterfahrt zum Thingvellir Nationalpark stieg unser Adrenalinspiegel  langsam aber stetig. Für den Nachmittag hatten wir einen Schnorchelausflug geplant. Aber nicht irgendeinen. Die Silfra-Spalte im Thingevllir Nationalpark ist der einzige Ort auf der Welt, wo man zwischen der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte tauchen und schnorcheln kann.
Am Informationszentrum trafen wir schon bald auf unsere Guides und eine junge und internationale ‚Schnorcheltruppe’. Das Anziehen der Tauchausrüstung erwies sich als gar nicht so einfach, war sie natürlich für das 3 Grad kalte Wasser der Silfra-Spalte wesentlich umfangreicher als beispielsweise für die Malediven. Gut geschützt stiegen wir hinab in das eiskalte, glasklare Wasser. Was wir nun sahen, war fantastisch!

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In der sogenannten Kathedrale der Silfra-Spalte konnten wir bis auf den 23 Meter tiefen Grund gucken. In der Lagune hatten wir dann Gelegenheit weit in alle Richtungen zu blicken, an der längsten Stelle bis zu 100 Meter. Ein einmaliges Erlebnis an einem magischen Ort!

Herzlichen Dank an das Team von DIVE.IS!

Kontaktinformationen:
DIVE.IS
5 star PADI dive center
www.dive.is
dive@dive.is

Glücklich fuhren wir nach Reykjavik zurück und ließen unsere tolle Reise bei einem gemütlichen Bummel über die Laugavegur noch einmal Revue passieren.

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 17.05.: Heimreise (ca. 50 Tages-Km)
Früh morgens um halb vier klingelte der Wecker. Draußen war es schon hell. Müde aber glücklich fuhren wir zum Flughafen, gaben unseren Mietwagen ab und flogen zurück nach Hause.
Ob wir wiederkommen? Unbedingt!
Island ist von solch natürlicher Schönheit und hat so viel zu bieten, dass das Wetter oft zur Nebensache wird. Durch seine gute Infrastruktur ist es ein ideales Ziel für Selbstfahrer. Mindestens zwei Besuche haben wir noch geplant. Im Winter reizen uns die Nordlichter, die von September bis April auf Island zu beobachten sind. Wie eindrucksvoll muss es sein, wenn die magischen, grünen Lichter des Nordens in der Dunkelheit am Himmel leuchten?
Im Sommer lockt uns das Hochland mit seinen Allrad-Pisten und dem farbenprächtigen Landmannalaugar-Gebirge. Und die Wildheit der abgeschiedenen Westfjorde.
Egal zu welcher Jahreszeit: Unsere Badesachen packen wir auf jeden Fall wieder ein. Denn die Wassertemperatur in der Blauen Lagune & Co. beträgt immer mindestens 38 Grad!

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