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Namibia Selbstfahrerreise

Sonntag, 27. Juli

Da wir unsere Koffer am Vortag bereits am Hamburger Flughafen aufgegeben hatten, konnten wir, nur mit unserem Handgepäck beladen, starten. Naja, für die Kinder waren es immer noch ein paar Kilos im Rucksack und bei uns ein paar mehr. Per Bus und U-Bahn ging es nach Fuhlsbüttel und von dort mit etwas Verspätung nach München.

Der Übernachtflug ab München brachte uns dann nach Johannesburg – also: Afrika!

Montag, 28. Juli
Guten Morgen, Afrika! Pass- und Sicherheitskontrolle haben noch ein Weilchen gedauert. Am Gate mussten wir dadurch nicht mehr lange warten. Wir konnten bafahrt zur auus lodgeld in den Flieger steigen, der uns dann nach Windhuk in Namibia gebracht hat. Nachdem wir unser Gepäck und den Mietwagen hatten, sind wir zunächst einmal nach Windhuk reingefahren, um Geld abzuheben und ein wenig Wasser und Lebensmittel einzukaufen. Von da aus sind wir gleich zu unserer ersten Lodge weitergefahren: der Auas Safari Lodge.
Auf dem Weg dorthin haben wir bereits einige Tiere gesehen… viel mehr als erwartet! Vor allem auf den letzten Kilometern , als wir ab von der Hauptstraße auf einer kleinen Sandpiste gefahren sind. Zum Beispiel: Paviane, Strauße, Oryx, Springböcke, Warzenschweine, Giraffen, Kudus, Wasserböcke und eine Elenantilope.

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Dienstag, 29. Juli
Auf dem Weg zum Frühstücksraum haben uns erst mal zwei Impalas begrüßt. Sie grasten auf dem Rasen. Auch während des Essens konnten wir sie beobachten, ebenso wie jede Menge schöne Vögel.
Zurück auf der großen Straße B1, fuhren wir weiter nach Süden zu unserer nächsten Lodge: der Kalahari Anib Lodge. Die Landschaft auf dem Weg dorthin war sehr hübsch. Der Sand hatte die für die Gegend typische rote Farbe.
Dieses Mal blieben wir drei Nächte. Die Lodge war recht groß, sie hatte einen Shop, ein Restaurant, zwei Pools und ein Wasserloch, das nachts beleuchtet wurde. Unser Zimmer war mit Blick auf den Busch. Dort stand auch eine Wasserwanne, an der manche Tiere getrunken haben.
Da wir recht früh an der Lodge waren, machten wir den Nachmittag noch einen der drei Wanderwege. Wir haben viele Tiere gesehen, unter anderem Erdhörnchen, Springböcke, Gnus, Kuhantilopen, Strauße, Oryx und sogar einen Erdwolf. Da hatten wir ganz schön Glück!
Zum Schluss mussten wir uns ein wenig beeilen, damit wir noch vor Sonnenuntergang wieder auf der Lodge zurück waren. Dieser war so gegen 17.30 Uhr.
Nach dem Essen haben wir einen Spaziergang über das Lodgegelände und zum Wasserloch gemacht. Die Sterne waren unglaublich! Man kann dort sogar die Milchstraße ganz klar sehen. Unglaublich!

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Mittwoch, 30. Juli
An diesem Tag haben wir einen Ausflug zum Hardap-Staudamm gemacht. Um den großen See heru30.7. hardap stauseem ist ein Nationalpark. Durch das Wasser werden viele Tiere angelockt.
Wir waren froh, dass wir ein Allradfahrzeug hatten. Die Straßen waren teilweise sehr steil und eh nur aus Sand oder Schutt. Wir haben viele Tiere gesehen, vor allem Vögel aber auch die ersten Zebras und einen Schakal. Zur Lodge sind wir erst nach Sonnenuntergang zurückgekommen und nach dem leckeren Abendessen sind wir wieder ein bisschen spazieren gegangen. Wir haben ein paar Springhasen gesehen, ein Stachelschwein und Ducker.

Donnerstag, 31. Juli
Dies war einer der wenigen Tage, an denen wir „lange“ ausschlafen haben. Wir sind also erst um 7.00 Uhr aufgestanden. Die meisten anderen Tage sind wir früher aufgestanden – entweder weil wir den Sonnenaufgang sehen wollten oder weil wir viel vor hatten.
Wir sind jedenfalls nach dem gemütlichen Frühstück erst mal wieder los gewandert, den etwas längeren „Walking Trail“. Dieses Mal haben wir aber nicht so viele Tiere gesehen – wahrscheinlich weil wir über die Mittagszeit unterwegs waren. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall. Unter einem Baum haben wir eine längere Pause gemacht. Das war recht weit von der Lodge entfernt und an diesem Baum mitten im Busch hing eine große Schaukel. Das war irgendwie cool.
Den Rest des Nachmittags haben wir es uns auf der Lodge gemütlich gemacht. Wir waren auch im Pool baden. Allerdings war man sich nicht so sicher: ist es nur ein erfrischendes Bad oder doch eine Kneipp-Anwendung. Beheizt sind die Pools dort halt alle nicht und zu dieser Jahreszeit – also im Winter – doch recht frisch.

Freitag, 1. August
Nach unserem ausgiebigen Frühstück sind wir weiter gefahren. Unser erster Zwischenstopp war in Mariental – zum Einkaufen und Tanken. Tankstellen sind nicht immer um die Ecke, daher muss man immer rechtzeitig wieder volltanken.
In Malta haben wir noch an einem Kunsthandwerker-Zentrum gehalten, bevor es dann weiter nach Westen ging – zur Hammerstein Lodge. Das Besondere an dieser Lodge waren die Raubkatzen, die dort in Gehegen leben. Es sind, wie auch bei vielen anderen Lodges, verwaiste Tiere, die nicht wieder ausgewildert werden können.

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Wir sind kurz nach unserer Ankunft mit einem Guide los zum „Catwalk“. Zunächst sind wir zu Romeo und Juliette, den beiden Karakalen. Sie lagen unter einem Dornenbusch und wir konnten sie richtig gut von Dichtem beobachten.IMG_2648
Anschließend sind wir zu Lisa, der Leopardin. Dort haben wir natürlich nur von außen geguckt. Leoparden sind einfach zu gefährlich. Sie werden auch nie zahm.
Zum Schluss sind wir zu den beiden Geparden. Als erstes haben wir Oscar gesehen. Der lag ganz entspannt vor uns und wir konnten ihm ganz nah kommen. Dann kam der zweite dazu: Wilde. Er ist direkt zu Michi hin und hat ihm die Hand abgeleckt. Erstmal waren wir verdutzt: man sollte die Tiere ja nicht anfassen! Der Guide hat uns daraufhin aber das Ok gegeben, Wilde zu streicheln. Das war wirklich irre. Geparden sind soooo schöne Tiere. Das Fell fühlt sich toll an und beim Schnurren vibriert der ganze Körper.
Hammerstein
Samstag, 2. August

An diesem Tag ging’s weiter Richtung Norden. Wir haben wieder jede Menge Springböcke gesehen und Daniel und Jan haben jeder ein Springbockhorn gefunden. Beide wirklich gleichzeitig. Das war lustig.
Da wir nicht viel zu fahren hatten, waren wir sehr zeitig bei der Namib Desert Lodge, auf der wir die nächsten drei Tage verbracht haben. Auf dem Gelände haben wir schon bei der Anfahrt einige Giraffen und Oryx-Antilopen gesehen.IMG_2906
Unser Zimmer lag nach hinten raus, mit Blick auf die roten versteinerten Dünen.
Es waren viele Vögel in unserem „Garten“, die meisten von Ihnen richtig schön bunt. Auch eine Gruppe Perlhühner ist auf dem Lodge-Gelände zuhause.

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Sonntag, 3. August
Da wir bei Sonnenaufgang in Sesriem sein wollten, mussten wir ganz schön früh raus: um 4.30 Uhr. Wir mussten etwas mehr als eine Stunde fahren. Am Tor des Sesriem Nationalparks standen bereits einige Fahrzeuge. Da wir bis zum Einlass noch ein Weilchen warten mussten, haben wir erst mal in Ruhe die Frühstücksboxen der Lodge vertilgt.
Sobald die Tore geöffnet wurden, sind alle los zur Düne 45. In dieser Gegend sind viele rote Dünen. Die Düne 45 ist aber die bekannteste. Und am frühen Morgen schaut sie wirklich am besten aus. Die Farben sind sehr intensiv und auch das Licht- und Schattenspiel unglaublich.
Wir sind auf die Düne gestiegen und haben den Ausblick genossen.
Danach ging’s weiter zum „Dead Vlei“, das ist eine Ton-Pfanne mitten in der Namib. Die letzten Kilometer sind wir mit einem Shuttle gefahren.
Vom Parkplatz zum Vlei war es noch ein Stückchen zu laufen und es war inzwischen recht warm. Da sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen. Der Weg hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Das Vlei sieht wirklich toll aus. Die helle Pfanne mit den abgestorbenen Bäumen, die roten Dünen und der blaue Himmel. Traumhaft!
Auf dem Rückweg sind wir noch kurz am berühmten Sossusvlei vorbei. Das Dead Vlei finden wir aber schöner.
Im Nationalpark haben wir uns noch die Feenkreise und den Sesriem Canyon angeschaut bevor wir zurück zur Lodge sind. Über die Dusche haben wir uns alle sehr gefreut… nach dem ganzen Sand.

Montag, 4. August
Nachdem wir am Vortag so früh aufgestanden sind, hätten wir an diesem Tag etwas länger schlafen können. Jedenfalls, wenn da nicht die Vögel gewesen wären. Die haben früh morgens auf dem Blechdach unseres Hauses Heuschrecken zerlegt. Das war echt laut!
Am Vormittag sind wir nach Solitaire gefahren. Das ist ein kleines Dörfchen… wirklich klein. Eine Tankstelle, eine Bäckerei und eine Lodge – das war’s. Aber die Bäckerei ist schon einen Besuch wert. Lecker!04 AUG Solitaire
In Solitaire leben ganz viele Erdhörnchen. Da diese oft von den Leuten gefüttert werden, kamen sie auch ganz dicht zu uns und haben an den Fingern geschnuppert.
Fuchsmangusten, Webervögel und Glanzstare gibt es auch ganz viele.
Zurück in der Lodge, haben wir uns ganz lange mit einer deutschen Biologin unterhalten.
Danach waren wir noch ein Weilchen am Pool, haben gebadet und abends nach dem Essen bereits ausgecheckt, damit es am nächsten Morgen nicht so lange dauert. Wir haben dann noch Hyänen und später Schakale gehört.

Dienstag, 5 August
Unser heutiges Ziel war die Küste. Auf dem Weg dorthin sind wir durch die verschiedensten Landschaften gefahren… eine schöner als die andere. Berge mit unterschiedlicher Vegetation, Täler, trockene Flussbetten, Savanne und „richtige Wüste“.
Je näher wir der Küstenstadt Walvis Bay kamen, desto trockener wurde die Wüste. Der Sand wurde über die Straßen geblasen und die Bahnschienen waren ganz unter dem Sand versteckt.

Die Straße nach Swakopmund führte am Strand entlang… Strand zur Linken, Wüste mit hohen Dünen zur Rechten.
In Swakopmund haben wir erst mal in unserem Intermezzo Guest-house eingecheckt und sind dann in die Innenstadt zum Schoppen und Sight-Seeing.
Es ist eine schöne Stadt und irgendwie ist es lustig, dass dort noch so viele deutsche Namen zu sehen sind.

Mittwoch, 6. August
Für heute hatten wir eine Katamarantour gebucht. Diese ging morgens in Walvis Bay los. Da war es noch ganz schön frisch, aber das Wetter war wie immer super und die Sonne hat auch bald ihre Kraft gezeigt.

Als der Guide noch dabei war, die Sicherheitsvorschriften zu erläutern, kam bereits der erste Seelöwe an Deck. Der Guide und dann auch die Kinder haben ihn mit Fischen gefüttert. Streicheln soll man sie aber nicht – es sind immer noch wilde Tiere. Zwei andere Seelöwen kamen später auch noch auf das Boot. Den einen durfte Daniel sogar doch kurz streicheln und dieser Seelöwe hat mit Jan und Daniel „Gib mir 5“ gemacht.
Der Guide und später dann auch Michi haben die Pelikane gefüttert. Das sind schöne Vögel und es war faszinierend, wie sie die Fische abgenommen haben.IMG_4312
Wir sind zu einer Seelöwen-Kolonie, haben jede Menge Kormorane und auch zwei Delfine gesehen.
An Bord gab’s noch jede Menge „Snacks“, wie es genannt wurde. Ich würde es eher ein reichhaltiges Buffet nennen. Mit Austern, Schnittchen, Fischen, Eiern, Fleisch und so weiter. Lecker und von der Menge her wirklich ein ausreichendes Mittagsessen.IMG_4215

Wir sind dann ein Weilchen an der Küste nach Süden gefahren und haben jede Menge Flamingos gesehen.

Zurück in Swakopmund waren wir noch im Schlangenpark. Dort haben sie ein paar Schlangen, Geckos, Chamäleons und Schildkröten.

Donnerstag, 7. August
Am Morgen wurden wir zur Living Desert Tour abgeholt. Am Anfang der Wüste haben wir uns mit den anderen der Tour getroffen. Wir waren mit drei Fahrzeugen und knapp 20 Leuten unterwegs. Der Chef Tommy hat uns erst mal ein paar allgemeine Dinge zur Wüste und dem Verhalten in der Wüste erklärt. Immer in Englisch, für die beiden Japaner, die dabei waren, und in Deutsch. Denn alle anderen waren Deutsche. Tommy hat das echt klasse gemacht. Informativ und interessant. Er hat alles ganz super erklärt. Mit Sachverstand und Humor.
Wir haben einen Hasen, Käfer, Chamäleons, Schlangen, Vögel, Geckos und einen Skorpion gesehen. Er hat diesen allen Teilnehmern auf die Hand gesetzt.Die Kinder konnten auch ein Chamäleon auf die Hand nehmen.
Faszinierend war auch der Palmato-Gecko. Der ist so hübsch! Durchscheinend und einfach unglaubliche Farben.

Am Nachmittag haben wir die Kristallgalerie besucht, ebenso wie das Museum in Swakopmund. Dort wurden viele Dinge aus der Kolonialzeit gezeigt ebenso wie vieles über die in Namibia lebenden Völker, über Fauna und Flora. Es war sehr interessant.IMG_4845

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Freitag, 8. August
An diesem Tag sind wir nach Norden ins Damaraland gefahren. Einige Zwischenstopps zum suchen und auch kaufen von Halbedelsteinen haben wir gemacht, etliche Kilometer zurückgelegt und am späten Nachmittag haben wir die Damara Mopane Lodge erreicht. Die Zimmer waren kleine Häuser mit einem Garten drumherum – frisches Gemüse für die Küche.

Samstag, 9. August
Heute haben wir einen Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten in der Gegend gemacht.

Als erstes haben wir uns die Orgelpfeifen angeschaut. Danach ging es weiter zum verbrannten Berg. Anschließend sind wir nach Twyfelfontain. Das heißt „zweifelhafte Quelle“. Dort gibt es 2000 bis 6000 Jahre alte Felsmalereien.
Unser Guide hier war eine Damara. Sie hat uns ein paar Wörter in ihrer Klicksprache gesagt… unsere Versuche, diese auszusprechen, waren aber nicht wirklich erfolgreich.

Unser nächster Stopp war am Damara Living Museum. Hier wird in einem nachgebauten Dorf dargestellt, wie die Damara früher gelebt haben. Der Guide war klasse. Wir haben uns mit ihm zum Beispiel auch noch darüber unterhalten, wie die Damara heute leben.

Unser letztes Ziel war eigentlich der versteinerte Wald. Auf dem Weg dorthin haben wir noch nach den Wüstenelefanten Ausschau gehalten. Sie sollen oft an dem einen Wasserloch sein. Dort waren aber nur Paviane. Wir haben dann noch im anliegenden trockenen Flussbett nach den Elefanten gesucht. Michi hat sie auch in der Ferne entdeckt, als gerade ein großes Safari-Auto zum Flussbett kam. Der Guide hat nach den Elefanten gefragt, wir haben gezeigt, wo wir sie gesichtet haben und er meinte: „Ihr habt ein Allradfahrzeug. Kein Problem. Fahrt einfach hinter uns her.“ Also sind wir auch im Flussbett gefahren. Das mit dem „Kein Problem.“ konnten wir aber nicht wirklich bestätigen. Die Fahrt war nicht gerade ein Kinderspiel. Wir haben uns aber dennoch bis zu den Elefanten vorgearbeitet – wenden wäre ja auch nicht wirklich möglich gewesen.
Die Elefanten zu beobachten war jedenfalls einmalig.
Wir haben uns dann weiter durchs Flussbett gequält. Laut Aussage eines Guides sollte es auch nach zwei Kilometern wieder raus auf eine Straße gehen. Tja, stattdessen hat sich das Flussbett vorher geteilt, aber irgendwann und irgendwie haben wir den Weg raus gefunden.

Da dieser Umweg recht lange gedauert hat, konnten wir nicht mehr zum versteinerten Wald, sondern sind zurück zur Lodge. Die Fahrerei im Dunkeln war auch nicht gerade ohne. Durch den aufgewirbelten Staub von den Autos vor uns war kaum noch was zu sehen. Aber wir sind dann heil wieder in der Lodge angekommen, rechtzeitig zum Abendessen.

Sonntag, 10. August
Bevor wir zum Etosha-Nationalpark gefahren sind, haben wir das mit dem versteinerten Wald nachgeholt. Erstaunlich ist, wie gut alles zu sehen ist: Rinde, Astgabeln und sogar Jahresringe.

Mittags waren wir am Etosha-Nationalpark, haben dort erst mal unsere Lunch-Packs gegessen und dann im Parkbüro die Gebühr bezahlt. Man, läuft das bürokratisch ab! Mit zig Unterschriften, Stempeln usw.
Auf dem Weg zu unserem ersten Camp haben wir schon so einige Tiere gesehen: Zebras, Warzenschweine, Tokos, Springböcke, Erdhörnchen, Giraffen, Elefanten, Gnus und sogar ein Breitmaulnashorn.

 

Das Dolomite Camp liegt auf einem Hügel. Alle Zimmer und auch die Rezeption, das Restaurant und die Bar sind in Zelten (fest aufgebaute Zelte mit stabiler Plane). Das ist schon urig. Der Blick von unserem Balkon war wirklich fantastisch!

Im Norden ist es übrigens wärmer als im Süden. So können dort die Restaurants auch im Freien sein oder die Unterkunft halt mal in einem Zelt.

Montag, 11. bis Samstag, 16. August
All diese Tage haben wir im Etosha-Nationalpark verbracht. Wir hatten noch eine Unterkunft direkt im Park und dann zwei Unterkünfte außerhalb. Beide aber dicht dran, sodass wir problemlos immer morgens rein und abends raus fahren konnten. Also, die erste Nacht haben wir in Okaukuejo verbracht. Dort haben wir auch einen „Night-Drive“ mitgemacht. Davon erzähle ich später.
Als nächstes waren wir drei Nächte im Etosha Safari Camp am südlichen Tor. Das Camp war voll genial eingerichtet. Hat eher an Kuba erinnert oder so.
Im Mushara Bush Camp am östlichen Gate haben wir wieder im Zelt geschlafen und im Freien gegessen. Dort gab es übrigens Braai – das ist das namibische Grillen. Lecker!
mushara Bush Camp

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Im Etosha haben wir verschiedene Wasserlöcher besucht. Einige mehrmals, andere nur einmal. Es waren auch jedes Mal andere Tiere da. Kein Wasserloch war jedes Mal gleich. Manchmal war ein Wasserloch auch ganz leer und beim nächsten Mal waren dort zum Beispiel riesige Zebraherden.

Wir haben richtig viele Tiere gesehen: von der reinen Anzahl her und Anzahl der Arten. Ich hatte nicht erwartet, dass wir in so einem trockenen Land so viele Tiere sehen würden.

Die Etosha-Pfanne selbst ist weiß und ohne jegliche Pflanzen. Die Tiere gehen dorthin, um Salz zu lecken. Die ganzen Wasserlöcher und jegliche Vegetation sind also um die Pfanne außen herum.

Die Highlights im Park waren:

  • Die Elefantenblockade gleich am ersten Morgen. Wir haben die Elefanten eine dreiviertel Stunde beobachtet. Es war sehr schön, aber irgendwann wollten wir doch weiter. Aber wir haben uns nicht vorbei getraut – rechts, links und mitten auf der Straße, überall waren Elefanten. Erst als ein Safari-Auto von der Lodge kam und dann langsam weiter gefahren ist, haben wir uns auch getraut, ihm zu folgen.
  • Der Night-Drive im Okaukuejo Camp. Wir hatten richtig Glück mit den Tieren: wir haben Breit- und Spitzmaulnashörner gesehen, ebenso zwei Löwen, Gnus, jede Menge Schakale, einen Kapfuchs, Hyänen und einen Löffelhund erspäht.
  • Wir haben einen Geparden gesehen. Der saß unter einem Busch – mal ganz entspannt, mal hat er die Springböcke beobachtet. Wir haben ihm eine ganze Weile zugeschaut und dabei dann auch irgendwann unser Mittag gegessen (mal wieder Lunch-Box von der Lodge, das war immer praktisch).
  • Das eine mal haben wir ein paar Autos gesehen. Die Leute haben alle in eine Richtung geschaut, also haben wir gefragt, was die wohl gesehen haben. Uns wurde gesagt, dass dort ein Leopard oder ein Gepard sei. Wir haben erst nichts entdeckt, aber irgendwann war doch ein kleiner Punkt zu sehen. Ein Weilchen später konnte man erkennen, dass es sich um einen Leoparden handelte – und er kam immer dichter. Der Leopard ist dann tatsächlich direkt vor unserem Auto über die Straße gegangen und dann direkt daneben auf den Baum gesprungen. Dort hat er es sich gemütlich gemacht und wir konnten ihn in Ruhe beobachten.

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  • Wir wollten eigentlich gerade von einem Wasserloch wegfahren, also wir in der Ferne ein Staubwolke entdeckt haben. Eine große Elefantenherde kam zum Wasser und kurz danach noch eine zweite. Wahnsinn! Es sah echt gigantisch aus, wie diese ganzen riesigen Tiere dort getrunken und geduscht haben. Es waren auch so einige Babys dabei.
  • Wir haben den einen Tag noch „das letzte Wasserloch vorm Gate“ angefahren. Als wir gerade am Wegfahren waren, kamen zwei Löwen zum Wasserloch. Also sind wir auch wieder dorthin. Da recht viele Autos dort standen, war nur ein Plätzchen ganz am Rand frei. Ideal, wie sich später herausstellte. Die Löwin ist vor unserem Auto stehen geblieben und hat gebrüllt. Kurze Zeit später kamen noch weitere Löwen aus einer anderen Richtung. Sie wurden wohl von der ersten gerufen. Allesamt sind sie direkt an unserem Auto vorbei (erst an der Seite und dann vorne). Gigantisch! Zwanzig Löwen waren es insgesamt.
  • Daniel hat während der Fahrt eine Schlange entdeckt, die gerade aus einem Termitenhügel kam. Erst schaute nur der Kopf raus und dann kroch das ganze Tier aus dem Loch. Wir schätzen, die Schlange war so zwei Meter lang. Vermutlich war es eine Kobra.
  • Wir haben wunderschöne, bunte Vögel gesehen. Wie zum Beispiel Strichel- und Gabelracken und Bienenfresser. Auch Geier, Adler und andere Raubvögel haben wir oft beobachtet.
  • Am letzten Tag, als wir gerade zu einem Wasserloch gekommen sind, haben wir uns gewundert, was da im Wasser sitzt. Es war eine Hyäne. Sie saß dort einfach und hat in die Gegend geschaut. Etwas später ist sie dann herausgekommen und in unsere Richtung gegangen. Direkt hinter unserem Auto ist sie dann weiter. Hübsch sind diese Tiere ja nicht, aber interessant.löwe etosha
  • Am letzten Tag sind wir auch zum nördlichsten Wasserloch. Plötzlich sprang eine einzelne Löwin direkt vor uns aus dem Gras. Sie lief erst zur Seite und blieb dort ein Weilchen liegen. Später ging sie trinken und dann trabte sie auf ein paar Zebras zu. Jagen wollte sie wohl nicht, aber es hat gereicht, um die Zebras in die Flucht zu treiben.
  • Wir habeantilopen auch eine große Elenantilope gesehen. Das ist die größte Antilopenart und wirklich beeindruckend.


 

Sonntag, 17. August

Heute mussten wir uns leider vom Etosha verabschieden. Wir haben hier viel gesehen und erlebt. Aber auch auf unsere nächste Station haben wir uns gefreut: das Waterberg-Plateau.

Auf dem Weg dorthin haben wir in Tsumeb getankt. Eigentlich wollten wir dort auch zum Living Museum – das ist sonntags aber geschlossen.
Aber den Otjikoto-See und den Hoba-Meteoriten konnten wir uns anschauen. Beides auch klasse.

Auf dem Weiterweg zum Plateau sind wir eine kleine Nebenstrecke gefahren. Dort waren auch manchmal Farmtore. Zum Teil wurden die von kleinen Kindern aufgemacht. Denen haben wir dann eine Kleinigkeit gegeben und die haben sich total süß gefreut.

Beim Waterberg Camp wurde eindringlich vor den Pavianen gewarnt. Die können ganz schön gefährlich sein und sind dort zum echten Problem geworden. Wir haben das eine mal auch gesehen, wie zwei Paviane zu einem Zimmer hin sind und neugierig reingeschaut haben. Wollten wohl sehen, was da zu holen ist und ob sie irgendwie reinkommen. Fenster sollte man jedenfalls stets geschlossen halten und vor allem die Affen nie füttern!

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Montag, 18. August
Da der „Morning Drive“ leider ausgebucht war, konnten wir diesen Tag erst mal richtig ruhig angehen lassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir den Wanderweg auf das Plateau rauf geklettert. Hier war es recht grün und bewachsen – auch zu dieser Jahreszeit noch. Die roten Felsen und die Moose darauf sehen beeindruckend aus. Auf den Felsen waren die Paviane am Klettern und Schreien – direkt dort, wo der Wanderweg weiter ging. Sie sind zum Glück aber immer weg, bevor man in die Nähe kam.
Der Ausblick war herrlich!
Weiter auf das Plateau konnte man nicht. Zurück haben wir einen anderen Weg gewählt. Hier kam man sich noch mehr wie im Dschungel vor. Paviane waren auch wieder in der Nähe.
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Später sind wir zum „Afternoon Drive“ gestartet. Dieser ging auf das Plateau rauf. Unsere Anfahrt wurde allerdings noch etwas verzögert: die Bremsleitung vom Jeep war gebrochen. Der Guide wollte eigentlich weiter. Er meinte, er hätte ja noch die Handbremse. Aber wir wollten dann doch lieber auf ein Ersatzfahrzeug warten, ebenso wie die drei anderen, die mitgefahren sind.

Endlich auf dem Plateau angekommen, haben wir bald die wunderschönen Rappenantilopen gesehen. Etwas später am Wasserloch dann Kaffernbüffel. Erst waren dort nur zwei Giraffen und dann war in der Ferne eine Staubwolke zu sehen. Atemberaubend war es, wie die Büffel dann langsam aus dem Busch heraus zum Wasserloch kamen.IMG_8307

Beim zweiten Wasserloch haben wir auch wieder eine große Herde Kaffernbüffel gesehen. Wir mussten uns dann aber bald auf den Weg machen, denn es würde bald dunkel werden.

Donnerstag, 19. August
Wir sind morgens recht früh los zum „Morning Drive“, also hieß es zum zweiten Mal um 4.30 Uhr aufstehen. Frühstück gab es dann am ersten Wasserloch. Dieses mal haben wir wieder Kaffernbüffel gesehen und auch Rappenantilopen, nicht so viele aber dafür Männchen mit echt langen Hörnern. Auch eine Elenantilope haben wir entdeckt und auf dem Rückweg dann endlich Pferdeantilopen. Zwar recht versteckt, aber immerhin.
Zurück im Camp hieß es gleich wieder aufbrechen. In Otjiwarongo waren wir bei der Krokodilfarm. In dem Teil, den man besichtigen konnte, waren die Krokodile in großen Gehegen. Der Guide hat uns dann erzählt, dass auf der anderen Straßenseite noch mehr gehalten werden. Und bei der Zahl, die er genannt hat, dürften die Tiere dort leider etwas dichter gedrängt leben.

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Unsere nächste Lodge – Okonjima – war eines der Highlights unserer ganzen Reise. Dort ist die AfriCat Foundation beheimatet. Die päppeln verletzte oder verwaiste Raubtiere wieder auf, um sie dann auf ihrem riesigen Gelände auszuwildern. Sie werden dann mit Halsbändern mit Peilsendern versehen. So können die Tiere dann gesucht werden.

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Nachmittags haben wir beim Leoparden Tracking mitgemacht. Wir hatten auch schnell ein Signal, aber leider haben wir keinen Leoparden erspäht. Es waren zwar welche ganz dicht. Die haben sich aber im Gebüsch versteckt. Es war gerade Paarungszeit und daher waren die Leoparden dort länger beschäftigt.
Schade, dass wir keinen entdeckt haben. Auch dem Guide dieser Tour war es unangenehm, denn er meinte, er findet fast immer eine Katze. Also hat er uns angeboten, am nächsten Morgen eine kombinierte Tour zu machen: Leoparden und Geparden Tracking.
Nun standen aber erst mal das leckere Abendessen und der „Night Drive“ an. War auch richtig gut.

Mittwoch, 20. August
Früh aufstehen nach einem Night-Drive ist schon hart. Aber es hat sich gelohnt. Erstmal haben wir ein paar Muffins und warme Getränke im Restaurant bekommen, dann ging es los. Und zwar bei Regen! Unglaublich! Vor allem die Guides waren verdutzt: im August regnet es sonst nie! Und es waren schon richtige Schauer. Aber es hatte auch etwas Gutes: die Gerüche wurden viel intensiver. Dadurch ist die Atmosphäre gleich eine ganz andere.
Wir haben wieder recht schnell ein Signal empfangen, aber auch dieses Mal haben wir die beiden Leoparden nicht entdeckt. Sie müssen ein paar Meter vor uns im dichten Busch gewesen sein.

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Eine Weile später hatten wir aber Erfolg. Dort lag ein männlicher Leopard. Nachdem der Guide den Motor ausgestellt hatte, durften wir für eine bessere Sicht auch aufstehen. Nur Jan nicht, da er noch ins „Beuteschema“ fällt. Wir durften ihn dann aber zu uns holen (die Kinder saßen beide vor uns) und zwischen uns durfte er dann auch aufstehen. Direkt am Mann.
Kurze Zeit später kam dann noch ein Weibchen zu dem Männchen dazu. Sie war auch offensichtlich paarungsbereit und hat dem Männchen „schöne Augen“ gemacht. Aber jedes Mal, wenn er mit der Paarung begonnen hat, hat sich das Weibchen lautstark beschwert. Irgendwas war ihr nicht recht. So ging es ein paar Mal. Irgendwann sind wir dann aber los und der Guide meinte noch, dass es noch etwas dauern kann bis es klappt.

Danach sind wir dann den Signalen von drei Geparden Geschwistern gefolgt. Als die Signale recht deutlich waren, sind wir ausgestiegen und zu Fuß zu den Tieren hin. Nur Jan musste auf die Schultern, wieder das mit dem „Beuteschema“.
Die drei lagen völlig entspannt vor uns und haben uns kaum eines Blickes gewürdigt. Schon aufregend so dicht an drei freilebende Geparden heranzukommen.

Zurück in der Lodge haben wir erst mal in Ruhe gefrühstückt und dann mussten wir aufbrechen. Es lag noch eine lange Fahrt vor uns. Und der Zwischenstopp im Okahandja Handwerkermarkt. Dort haben wir nochmal ein paar Schnitzereien gekauft.

In unserer letzten Unterkunft – der Okambara Elephant Lodge – kamen wir erst kurz nach Sonnenuntergang an.
Es war eine kleine Lodge mit nur fünf Unterkünften und total klasse! Das Hauptgebäude sieht aus wie eine Burg und unser Häuschen war der Hammer! Auf einer Anhöhe gelegen und einfach riesig. Der Ausblick von unserem Balkon auf den gegenüberliegenden Berg war traumhaft.
Tiere hatten sie auf dieser Lodge auch: Geparde, einen Leoparden, Karakale und einen Papageien. Auch ein Wasserloch war dort und abends kamen immer mehrere Stachelschweine (die wurden dort gefüttert).

Donnerstag, 21. August
Am Morgen sind wir los zu einer Farm in der Nähe des Flughafens. Farm ist eigentlich nicht ganz richtig. Es ist eine gemeinnützige Einrichtung. Sie engagieren sich für die San (die Buschmänner), verwaiste Raubtiere und noch einiges anderes.
Wir haben hier auf Na’ankuse eine Fütterungstour mitgemacht, weil Daniel ja so gern Afrikanische Wildhunde sehen wollte.

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Als erstes sind wir zu den Pavianen, dann zu den Karakalen. Die nächsten waren zwei Leoparden – Bruder und Schwester. Anschließend waren drei Geparden an der Reihe.
Nun kam der Hauptgrund für unseren Tagesausflug: die Wildhunde. Dreizehn Stück, alles Geschwister aus einem Wurf. Farmer hatten sie leider als Babys aus dem Bau ausgebuddelt und ihren Fehler zu spät erkannt. Sie haben die Eltern erschossen, als diese von der Jagd wiederkamen und die Welpen dann nach Na’ankuse gegeben. Jeder von Ihnen sieht anders aus (von der Fellfärbung her).
Last but not least waren die Löwen. Das Männchen Claerance (komisch, er schielt gar nicht) und zwei Weibchen. Auch hier mussten wir wieder hinter so einem Holzzaun stehen, wie bei den Leoparden. Und sobald man sich dort aufgestützt oder etwas drüber gelangt hat, ist Claerance sofort wild geworden und hat „gedroht“. Er hat gebrüllt und einen Satz nach vorn gemacht. Dabei hat er immer eine Person fixiert. Einmal hat er auch mit den Vorderpfoten „gescharrt“, um zu zeigen „bis hier hin und nicht weiter“. Imposant war auch, wie alle drei das Fleisch durch hochspringen in der Luft gefangen haben.
Die beiden Guides, beide San, waren auch klasse. Sie haben gern alle Fragen beantwortet und wussten vor allem auch total viel.
Auf dem Rückweg haben wir noch irre viele Geier gesehen. In der Nähe war eine tote Kuh. Warum die Geier allerdings noch gewartet und noch nicht gefressen haben, wissen wir nicht.IMG_9254

Zurück auf der Lodge hieß es für uns nun leider Koffer packen. Puh! Wie soll das alles da rein passen? Und haut das auch vom Gewicht her hin? Aber irgendwie hat es geklappt.
Wir haben uns noch ein Weilchen über Papa amüsiert. Nicht unseren Papa, sondern den Papagei namens Papa. Auch die Karakale haben wir beide gesehen und auch durch den Zaun gestreichelt.
Abends gab es lecker Braai. Vorweg erst einmal eine super leckere Kürbissuppe – das Rezept haben wir uns gleich geben lassen. Dann gab es Salate, selbst gebackenes Brot, Oryx-Leber (Hammer!), Eland, Oryx und Gnu vom Grill. Wir waren viel zu früh satt!

Freitag, 22. August
Gleich nach dem leckeren Frühstück ging es zur Überraschung für unsere Jungs: wir durften in das Gehege der beiden Baby-Geparden. Mowgli und Minti, 3 Monate alt. Voll süß und ganz schöne Wirbelwinde. Wir konnten sie streicheln, mussten aber immer aufpassen, weil sie doch lieber toben wollten. Es war echt schwer, als wir dann los mussten. Aber bis 12.00 Uhr musste der Mietwagen zurück sein. Als wir gerade vom Hof fahren wollten, haben wir gesehen, dass Christian, der Besitzer der Lodge, beim Leopardengehege war. Lulu, also eigentlich Ludwig, war da. Ein hübsches Tier. Und verschmust! Er hat seine Streicheleinheiten regelrecht eingefordert… die gibt es natürlich grundsätzlich nur durch den Zaun. Irre laut geschnurrt hat er. Und das Beste: wir durften ihn auch vorsichtig streicheln. Das Fell ist noch weicher als bei Geparden und das Schnurren ein regelrechtes Dröhnen.
Aber es nützte nichts, wir mussten nun wirklich los.
Erst noch Tanken und dann zum Flughafen. Bei der Mietwagenrücknahme hat alles gut geklappt.
Auf unseren Flieger mussten wir dann noch gut drei Stunden warten. Wir waren nur noch ein wenig Schoppen – mussten ja das restliche namibische Geld loswerden.
Dann ging es erst mal nach Johannesburg und von dort wieder nach München, anschließend weiter nach Hamburg. Das Taxi hat dort im Regen schon auf uns gewartet und so waren wir dann auch bald zuhause. Aber hey, wir kommen gerade aus dem Winter und frieren uns hier im Sommer den Hintern ab?!

Es war wirklich ein ganz toller Urlaub. Jede Gegend und jede Lodge hatte irgendwie etwas Besonderes.
Abends gab es immer und überall richtig leckeres Essen. Es war auch stets Wildfleisch dabei. Oft Springbock, Oryx, Gnu, Kudu, Strauß und einmal auch Zebra.
Manchmal wurde das Menü von den Angestellten vorgestellt. Das dann immer auf Englisch und in der Sprache, die in der Gegend gesprochen wird. Damara, Ovambo oder San zum Beispiel. Diese Klicksprachen sind unglaublich.
Last but not least möchte ich sagen, dass wir die Leute in Namibia wirklich gern mögen. Sie sind so fröhlich und freundlich. Auch die, die in sehr einfachen Verhältnissen leben, strahlen eine Lebensfreude aus – klasse. Kein Neid, keine Unzufriedenheit. Einfach herrlich!

Wirklich ein fantastischer Urlaub!!!

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