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Tansania – Safaritraum

Ende Juni 2017 habe ich mich mal wieder auf gemacht nach Tansania um neue Unterkünfte kennenzulernen. In einer internationalen Gruppe mit 12 Reiseexperten ging es am 24.06. ab Arusha los. Für 3 von uns allerdings erst so richtig am 25.6. denn wir kamen 7 Stunden verspätet mit der Ethiopian Airlines an und mussten notgedrungen erstmal in der Ilburo Safari Lodge in Arusha nächtigen, während der Rest der Gruppe schon dem Busch im Tarangire Nationalpark lauschen durfte. Schade, aber kann man nichts machen.

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Am 25.06. frühmorgens machten wir uns dann auch auf den Weg nach Tarangire um dort den Rest der Gruppe zu treffen und uns noch das wunderschöne Maweninga Camp anzuschauen. Als ich es live sah war ich schon ein bisschen traurig die letzte Nacht nicht hier verbracht zu haben.

Bad Maweninga Camp

Bad Maweninga Camp

Maweninga Camp

Maweninga Camp

Maweninga Camp

Maweninga Camp

Die feststehenden Zelte sind sehr schön verteilt und bieten viel Privatsphäre und keine störenden Blicke von Nachbarn. Eine atemberaubende Aussicht genießen die Gäste beim Abendessen und beim Lagerfeuer am Abend.

 

Neben dem Maweninga Camp gibt es noch 3 weitere innerhalb des Tarangire Nationalparks. Zwei davon sind die Sopa Lodge und die Tarangire Safari Lodge, die wohl einen der tollsten Ausblicke in den Park bietet. Ein idealer Stopp zum Mittagessen.

 

Auf einer ausgiebigen Pirsch sehen wir viel Elefanten, Giraffen, Impalas und mehr. Heute blieben uns die großen Katzen zwar noch verwehrt aber dennoch hat sich für mich mal wieder bestätigt, dass Tarangire einfach einer der schönsten Parks in Tansania ist. Die Landschaft mit den vielen Baobab Bäumen ist einmalig schön.

 

 

 

Ausblick Tarangire Safari Lodge

Ausblick Tarangire Safari Lodge

Die nächste Station auf unserer Reise war die Bashay Rift Lodge. Sie liegt unweit von Karatu nahe dem Eingang zum Ngorongoro Schutzgebiet. Von hier aus ist sowohl der Lake Manyara Nationalpark also auch der Ngorongoro Krater nicht weit. Bashay hat einen eigenen Gemüse- und Kräutergarten mit der die Lodge versorgt wird. Angepasst an die Höhe in dieser Region sind die Bungalows aus festem Stein gebaut. Es wird hier am Rande des Ngorongoro Hochlandes empfindlich kalt nachts. Die Zimmer sind extrem großzügig gestaltet und mit modernen Bädern der Luxusklasse ausgestattet. Der Swimmingpool bietet einen tollen Ausblick auf das Tal.

 

Pool Bashay Rift Lodge

Pool Bashay Rift Lodge

Zimmer Bashay Rift Lodge

Zimmer Bashay Rift Lodge

Bad Bashay Rift Lodge

Bad Bashay Rift Lodge

Am nächsten Morgen starten wir entspannt von Bashay Richtung Ngorongoro Krater. Wir wollen uns aus verschiedenen Gründen Zeit lassen. 1. es rechnet und ist eine neblige Wolkensuppe draußen, welche das gesamte Hochland und den Kraterrand umhüllt. Einige in der Gruppe sind schon total enttäuscht über das Wetter aber unsere Guides sind sich sicher: das wird noch. Unten im Krater ist das Wetter meistens ganz anders als oben am Kraterrand (immerhin 600m Höhenunterscheid) und gegen Mittag reißt es in der Regel auf.

  1. wir wollen die „Massen“ an Jeeps mit Touristen morgens zwischen 7:30 Uhr und 9 Uhr am Gate vermeiden. Lassen wir doch lieber alle am kühlen Morgen schon hinunter fahren in den Krater und noch frieren :-). Wir kommen um 10:30 Uhr nachdem wir noch eine Lodge besichtigt haben und stellen schnell fest, dass wir alles richtig gemacht haben. Die Kolonne fahrenden Jeeps vom Morgen haben sich verteilt und sind uns voraus. Wir haben mehr Ruhe und das Wetter wird besser, immer mehr blaue Lücken sind am Himmel zu sehen. Eine Pirschfahrt im Krater vom späten Vormittag bis nachmittags, gute 6 Stunden lang, reicht völlig aus. Der Kraterboden hat ja nur 19km Durchmesser.

Krater

Gegen 17 Uhr fahren wir die neue Ausfahrtsstraße hoch. Super geteert. 2012 als ich das letzte Mal hier war, war sie noch nicht fertig.

Mittagessen mit Zebras im Ngorongoro Krater

Mittagessen mit Zebras im Ngorongoro Krater

Dann heißt es nochmal eine gute Stunden festhalten. Wir legen den ersten Teil der unendlich wirkenden Huckelpiste zwischen Ngorongoro und Serengeti zurück. Gott sei Dank müssen wir heute nicht mehr die ganzen Weg bis in die Serengeti hinter uns bringen. Auf halber Strecke liegt unsere Unterkunft, das Oldovai Camp.

 

Am Abend erwartet uns ein atemberaubender Sundowner auf einem nahen Hügel am Oldovai Camp. Das Oldovai Camp ist rund um eine Kopje (einen Hügel) mitten im Nirgendwo, irgendwo im Massai Land gebaut. Abends und nachts herrscht eine einzigartige Ruhe und der Sternenhimmel hier ….das gibt es nur in Afrika. Das Oldovai Camp hat eine wunderschöne Aussichtsplattform ganz oben auf dem Felsen gebaut, welche man über einige Stufen erreicht. Unbedingt Taschenlampe mitnehmen am Abend, sonst wird’s gefährlich.

Oldovai Camp

Oldovai Camp

Sundowner in Oldovai

Sundowner in Oldovai

IMG_1796Vom Oldovai Camp geht es am Morgen durch das unendliche Niemandsland in die Serengeti. Das letzte Mal war ich im Oktober hier und dachte „wow karg und trocken“ aber erstaunlicherweise war es im Juni kaum anders. Ich hätte es hier nach der Regenzeit doch etwas grüner erwartet. Auf dem holprigen Weg begegnen uns 2 Geparden. Was für ein Glück!

In der Serengeti angekommen, vorbei an den Simba Kopjes im Süden, geht es in die Seronera Region, dem Herzstück der Serengeti. Ganzjährig ideal für Tierbeobachtungen. In nur 1,5 Std. mal eben 4 der Big 5 erledigt – Löwe, Leopard (!), Elefanten und Büffel.

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Zum Mittagessen bei glühender Hitze machen wir Halt im Ronjo Camp. Das Ronjo Camp ist ein typisches, rustikales Bush Camp in der Serengeti. Große Canvas Zelte mit 2 Safari Stühlen davor. Authentisches Naturerlebnis, ohne auf die wichtigsten Bequemlichkeiten verzichten zu müssen – das ist Ronjo. Die geräumigen, komfortablen Zelte sind geschmackvoll dekoriert und ausgestattet mit Grasmatten, bequemen Betten und en-suite Badezimmern (warme Dusche und Toilette mit Wasserspülung).

Das Ronjo Camp ist vor allem morgens und abends zauberhaft, wenn die Sonne noch nicht so hoch bzw. tief am Himmel steht und sich das warme Licht der Savanne im Camp verteilt. Von hier bricht man normalerweise früh auf zu einer ganztägigen Pirschfahrt und kommt erst gegen Abend zurück, genießt das Lagerfeuer und den „Bush Sound“ in der Nacht.

Ronjo Camp Serengeti

Ronjo Camp Serengeti

Ronjo Camp Zelt

Ronjo Camp Zelt

 

Wir übernachten heute im Grumeti Hills Camp in der Ikoma Region. Die Lodge liegt in einem Konzessionsgebiet angrenzend an die Serengeti. Wenn man nicht kurz vorher durch das offizielle Gate gefahren wäre, würde man es gar nicht merken, dass man „außerhalb“ ist.  Im Grumeti Konzessionsgebiet gibt es nur wenige exklusive Unterkünfte. Hier hat man das ganze Gebiet fast für sich. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit Nachtsafaris und Bush Walks anzubieten. Dies ist innerhalb der staatlichen Nationalparks nicht erlaubt.

Grumeti Hills Camp

Grumeti Hills Camp

Ausblick vom Pool Grumeti Hills

Ausblick vom Pool Grumeti Hills

Vor unserer Nachtsafari am Abend erleben wir einen spektakulären Ausblick vom Pool Deck zum Sundowner und ein fantastischen Abendessen. Diese Anlage hat mich wirklich begeistert.

Am nächsten Morgen geht es um 6:30 Uhr los zu unserem ca. 2 stündigen Bush Walk. Tiere haben wir zwar nicht viele gesehen aber es war trotzdem ein wunderschöner Start in den Tag. Ein bisschen die Beine vertreten und am Ende ein traumhaftes Frühstück mitten im Bush am Grumeti Fluss genießen. Was für ein Start in meinen Geburtstag.

Sonnenaufgang bei Bush Walk

Sonnenaufgang bei Bush Walk

Bush Walk

Bush Walk

Busch Frühstück am Grumeti

Busch Frühstück am Grumeti

 

Anschließend geht es weiter in unseren 2 Safari Jeeps mit unseren Guides Kim und Onesmo. Wir pirschen noch ein wenig am Grumeti Fluss entlang bevor wir uns auf bis in die nördliche Serengeti (Kogatende Region). Wir fahren außerhalb des Nationalparks, was wesentlich schneller geht und eine schöne Strecke ist. Sie führt durch viele Dörfer und die Stadt Mugumu. Hier machen wir Halt auf dem Markt. Ein wirklich schöner und farbenfroher Markt wo nur selten Touristen hinkommen. Nach einigen Tagen im Bush, wo man nichts anderes als Tiere und Landschaft sieht, tut ein bisschen Zivilisation auch mal wieder gut.

Am späten Vormittag erreichen wir das Park Gate Kogatende. Auf dem ersten Blick ist es hier nicht so Tierreich wie in Seronera aber abwarten….es ist die Zeit der Großen Tiermigration. Da die Regenfälle dieses Jahr spät kamen, hängt die Wanderung und auch die Vegetation gut 3 Wochen zurück. Erst vor 1-2 Tagen sind die ersten großen „Treks“ an Gnus in dieser Region angekommen. Wir wünschen uns natürlich eines der berühmten „River Crossings“ am Mara Fluss zu sehen aber leider haben wir kein Glück.

Die Große Tiermigration

Die Große Tiermigration

Dennoch war es ein beeindruckendes Spektakel. Urplötzlich waren wir inmitten von tausenden von Gnus. Von überall her kam ein schier unendlicher Strom der Tiere. Das waren vielleicht nur 8.000 – 10.000 Tiere aber auch schon der Wahnsinn…unvorstellbar wie es sein muss wenn sich hier in den nächsten Wochen das Zehnfache davon rund um den Fluss tummeln wird. An diesem Tag haben die Gnus erstmal entschieden Richtung Fluss zu laufen, dann wieder zurück, am Nachmittag wieder hin aber der erste hatte noch keinen Mut gefasst hindurch zu laufen. Die großen Krokodile warten schon, wir haben sie gesehen.

Mitten drin - die große Tiermigration

Mitten drin – die große Tiermigration

Unsere letzte Übernachtung auf der Reise durften wir im neuen Mara River Camp genießen. Erst vor wenigen Wochen eröffnet, erstrahlt es noch im neuen und jungfräulichen Glanz. Ich hätte nicht gedacht, dass es schon so „fertig“ ist. Da merkt man doch den europäischen Einfluss bei vielen kleinen Dingen (Dekor, aufgeräumt).

Die 8 Zelte des Mara River Camps sind alle Richtung Mara Fluss ausgerichtet. Jedes bietet einen tollen Blick auf den Fluss wo ständig Elefantenherden vorbei ziehen.

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Mara River Camp Zelt

Mara River Camp Zelt

Ausblick Mara River Camp

Ausblick Mara River Camp

 

 

Der Küchenchef hat uns am Abend ein sehr schmackhaftes Abendessen gezaubert. Immer wieder unglaublich wie die das hier am „Ende der Welt“ hinbekommen. Gästen wird es hier an nichts fehlen und ich wünsche dem Team im Mara River Camp eine tolle und erfolgreiche erste „High Season“. Unsere ersten Gäste kommen bald.

Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen. Es geht vom Kogatende Airstrip mit Air Excel zurück nach Arusha. Ein letzter Blick auf den Mara Fluss und die Gnu Herden! Unvergesslich

Vielen Dank an alle die diese tolle Reise möglich gemacht haben.

Asante sana und Kwaheri Tansania

 

 

 

Wer diese tollen Unterkünfte auf einer       Safari durch Tansania auch erleben möchte, findet unsere Angebote hier:

https://www.takeoffreisen.de/laender/afrika-und-orient/tansania/reisen/show/detail/kleinguppenreise-tansania-safaritraum.html

https://www.takeoffreisen.de/laender/afrika-und-orient/tansania/reisen/show/detail/privatreise-tansania-aktiv.html

 

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