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Nepal und Bhutan

1. Tag: Abflug Frankfurt
Für den Flug nach Katmandu habe ich mich für die Katar Airways entschieden. Der Service an Board ist unheimlich gut und zudem sind die Maschinen von Frankfurt nach Doha absolut neu und top modern. Da macht das Fliegen noch mehr Spaß. Auch der Stop-over in Doha ist sehr angenehm. Man kann sich nochmal die Beine vertreten, einen Kaffee holen oder eine Kleinigkeit essen. Der Flughafen Hamad International Airport Doha wurde erst 2014 eröffnet und ist somit ein schicker moderner Flughafen. Alle Wege, Gates, Einkaufsmöglichkeiten sind ganz wunderbar ausgeschildert, so dass man sich ohne Probleme gleich zurechtfindet.

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2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Der Landeanflug dauert recht lange und ist gefühlt auch sehr langsam aber zugleich faszinierend. Der Flughafen ist unheimlich klein und auch schon etwas in die Jahre gekommen. Vom Flugzeug wird man  mit einem „etwas älteren“ Bus abgeholt und zum Flughafengebäude gefahren. Eigentlich könnte man auch gut die 10 Schritte laufen. Aber naja…Die Einreise mit einem Visum on Arrival funktioniert problemlos. Erst zahlt man seine $25,- Dollar (Euro sind auch möglich) bei einem separatem Schalter und dann geht man mit seinen Einreisedokument, dem Reisepass und den Beleg der gezahlten Gebühr zum Einreise-Schalter. Nach kurzer Zeit hält man seinen Reisepass mit Visum in der Hand und kann weiter zum Gepäckband laufen. Am Flughafen werde ich bereits erwartet und es geht in das charmante Kantipur Temple House Hotel. Ein unheimlich schönes kleines Hotel in sehr guter Lage, welches ich absolut empfehlen kann. Gleich nach der Ankunft ging die Besichtigungstour los. Mein Guide begrüßte mich im Hotel und es ging nach Patan. Patan eine frühere Königsstadt blickt auf eine eindrucksvolle Geschichte zurück. Daher lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Besonders der Durbar Square, der Tempel der tausend Buddhas, der Goldene Tempel und die fünfstöckige Pagode sind absolut sehenswert.

IMG_0161Juni ist für Kathmandu nicht unbedingt der beste Monat. Es ist bewölkt, es regnet oft aber dafür ist die Temperatur unheimlich angenehm. So regnete es auch bei meiner ersten Besichtigung. Besonders schön und geheimnisvoll wirkt der Goldenen Tempel auf mich. Mit seinen vergoldeten Statuen besitzt er eine ganz eigene spirituelle Ausstrahlung. Die beste Pause genießt man wohl auf einer der vielen Dachterrassen der umliegenden Restaurants. Der Ausblick ist einfach herrlich. Hier kann man ganz gemütlich das Treiben von Oben beobachten.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir zur Tempelanlage und Wahrzeigen Kathmandu`s „Swayambhunath“. Der Stupa ist mehr als 2000 Jahre alt und ist eines der ältesten Heiligtümer des Kathmandu Valleys. Bekannt ist der Tempel auch als Affentempel. Also aufpassen! Die Affen sind wirklich frech, daher sollte man nichts Essbares mitnehmen. Der Ausblick auf die Umgebung ist sehr schön. Aber vor allem beeindruckt der große Stupa. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich schön. Mit einem ordentlichen Jetleg geht es zurück ins Hotel. Hier auf jeden Fall ein Nepali-Menü essen! Die Küche ist ausgezeichnet!IMG_0207

3. Tag: Kathmandu – Höhepunkte des Buddhismus und Hinduismus
Nach einem leckeren Frühstück und einem wunderbaren Kaffee geht die Besichtigung weiter. Wir halten zuerst an einem Kloster und lassen die Stille auf uns wirken. Weiter geht es zur Bodnath Stupa. Der Weg dorthin ist bereits bunt, trubelig und einfach beeindruckend. Rechts und links pilgern Nepalis zur Stupa, es wird verkauft und gekauft und man spürt die besondere Atmosphäre. Dann auf einmal steht man vor der riesigen Stupa! Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und der Stupa strahlt und leuchtet in hellem weiß mit ihren bunten Gebetsfahnen. Der Stupa ist das wichtigste Heiligtum des Buddhismus in Nepal. Genau diese Atmosphäre spürt man. Der Stupa hat einen Durchmesser von 40 Meter und eine Höhe von 36 Meter, so ist sie unteranderem eine der größten Heiligtümer des Buddhismus weltweit. Nach der Flucht des Dalai Lamas aus Tibet entstand hier 1959 ein neues Glaubenszentrum für den tibetischen Buddhismus.IMG_0360

Weiter fuhren wir nach Pashupatinath, das wichtigste hinduistische Heiligtum von Kathmandu, welcher bereits im 5.Jahrhundert errichtet wurde. Der Tempel wurde Shiva – als Inkarnation der Tiere“ geweiht. Am Ufer des schmalen Bagmati-Flusses werden die Toten, direkt neben Pashupatinath verbrannt. Die große Tempelanlage ist sehr eindrucksvoll und es gibt unheimlich viel zu sehen. Wer schon immer mal einen Sadu treffen wollte…hier gibt es die Chance! Meist die diese Sadus inzwischen mehr auf der touristischen Ebene verankert, machen aber dennoch einen sehr authentischen Eindruck. Ein traditionelles Nepali Dinner mit Folkloretanz lässt den Abend wunderbar ausklingen. Mit Reiswein stoßen wir an, genießen die zahlreichen Köstlichkeiten und lauschen den lokalen nepalesischen Klängen.IMG_0273

4. Tag: Bhaktapur – Abflug nach Bhutan – Paro – Fahrt nach Thimpu
Ein weiteres wichtiges Highlight im Kathmandu Valley ist Bhaktapur. Hier kann man das Mittelalter nochmal hautnah miterleben. Vom 14. Bis 18.Jahrhundert war die kleine Königstadt das politische Herz des Malla-Reiches. Einige der 172 Tempel der Stadt stammen noch aus dieser Ära. Auch wenn das Erdbeben von 1934 und 2015 viele Tempel zerstört und beschädigt hat. Einige Tempel wurden aber schon restauriert. Aber dennoch darf man nicht nach Nepal kommen mit dem Gedanken „alles wurde bereits restauriert und aufgebaut“…denn das stimmt bei weitem nicht. Ich war doch etwas geschockt zu sehen, wie viele Baustellen es immer noch gibt. Auch viele Wohnhäuser sind zusammengebrochen und die zerbrochenen Steine und Wände befinden sich immer noch an dem Ort, an dem sie zusammengefallen sind. Nur langsam geht der Aufbau voran. Es fehlt an Geld und viele der Bewohner sind arm und kämpfen alleine ums Überleben. Auch versteht man dann noch mehr, wie wichtig der Tourismus (Einnahmequelle Nr. 1) für die Menschen ist. Die Tempel und Häuser in Bhaktapur sind außergewöhnlich und führen einen in die Vergangenheit. Hier kann man sich unheimlich viel Zeit bei der Besichtigung lassen.

Vom Kathmandu Airport ging es mit der Druk Air direkt zum internationalen Airport Paro.IMG_0527Auf diesen Flügen empfehle ich, sich rechtzeitig zum Flughafen auf zu machen und früh einzuchecken, um einen Sitzplatz auf der linken Seite zu bekommen. Den Platz habe ich bekommen – aber leider war der Mt. Everest versteckt hinter all den Wolken. Die Landung in Paro lief wunderbar. Ich war doch etwas nervös vor dieser Landung, da es nur ein paar Piloten gibt, die für diesen Anflug ausgebildet sind. Unser Flug hatte Glück, wir kamen gerade noch vor einer dicken schwarzen Wolke in das Paro-Tal und konnten gut landen. Wäre die Wolke dazwischen gekommen, wäre eine Landung nicht möglich gewesen. Dann versuchen die Piloten ein paar Kurven zu fliegen um zu warten. Hilft dies nicht, wird ein nahgelegener Flughafen in Indien angeflogen. Sobald die Schlechtwetterfront vorüber ist – ist ein erneuter Versuch möglich. Die Einreiseformalitäten für Bhutan liefen wie am Schnürchen.
Eine Maschine landete am Flughafen Paro. Und dies war meine…sprich es waren nur wenige Touristen bei der Einreise und das Visum on Arrival hatten wir unheimlich schnell in der Hand. Tashi mein Guide für die nächsten sieben Tage begrüßte mich mit einem „Kunzuzangpo la“ und gab mir einen weißen Gebetsschal zur Begrüßung. Nach der Begrüßung fuhren wir direkt weiter in Bhutan’s Hauptstadt Thimpu. Bhutan wird von ca. 800.000 Einwohnern IMG_0556bevölkert und befindet sich auf ca. 2.300m Höhe. Nach ca. einer Stunde konnte ich mich im Hotel etwas frisch machen. Auf ca. 2.600 m war die Luft schon etwas dünner aber unheimlich rein und frisch. Dennoch merkte ich, dass meine Atmung etwas anders war. Nach einem anstrengenden Tag fiel ich nur so ins Bett.

5. Tag: Hauptstadt Thimpu
Leider begann der Morgen für mich nicht wirklich gut. Mich hatte doch glatt die Höhenkrankheit erwischt. Leider falle ich auch in die Risikogruppe (Frauen, mittleres Alter und Migräne empfindlich). Man kann nie vorhersehen, ob man die Höhenkrankheit bekommt oder nicht. Ich hatte noch nicht einen Kunden, der mir berichtet hat, die Höhenkrankheit in Bhutan bekommen zu haben. Nun ja…nun teste ich auch dies für meine Kunden. Der grippeähnliche Zustand machte es mir unmöglich aufzustehen. Somit verbrachte ich den ersten Vormittag in Bhutan im Bett. Die Bhutaner sind unheimlich hilfsbereit und so kümmerte sich mein Hotel ganz rührend um mich. Das Zhiwaling Accent Hotel ist ein recht modernes und neues Hotel. Der Service und vor allem die Angestellten sind unheimlich bemüht und hilfsbereit. Am Nachmittag wollte ich dennoch die Stadt etwas begutachten und konnte es nicht lassen mir ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Vor allem der Polizist beeindruckte mich schon im Vorfeld. Bhutan ist immer noch das einzige Land ohne Verkehrsampel. Die Verkehrsampeln seien zu unpersönlich. Daher steht in der Hauptstadt immer noch ein Polizist auf der Verkehrsinsel und regelt den Verkehr „ganz persönlich“.

IMG_0592Eine besonders schöne Atmosphäre empfand ich an dem Memorial Stupa. Die Alten zogen ihre Runden um den Stupa und waren voll in Ihrem Gebet versunken. Die jungen Bhutanern kamen von der Arbeit liefen ein paar Runden und gingen wieder. Jeder murmelte seine Gebete, lief still und war in einem meditativen Zustand. Ich verfiel in meinen meditativen- Höhenkrankheits-Zustand und suchte nur noch das Bett auf. Mit großer Hoffnung einer Besserung für den kommenden Tag!

6. Tag: Thimphu – Dochu-la Pass –  Phobjikha Tal
Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Zwar hatte ich noch Magenkrämpfe aber der schlimmste Part der Höhenkrankheit war wohl überstanden. Wir fuhren in Richtung Dochu-la Pass, auf ca. 3.000 m Höhe. Auf einer Erhöhung befindet sich der offene Bereich mit seinen 108 Chörten, die einem vom fotografieren nicht abhalten können. Leider war es doch recht bewölkt, so dass ich die HiIMG_1143malaya-Riesen nicht sehen konnte.
Das Phobjikha-Tal befindet sich ganz malerisch zwischen Wangdue Phodrang und Trongsa. Von Thimphu sind es ungefähr 4,5 Std. Für die Schwarzhalskraniche, die in Bhutan heilig sind, ist dieses Tal ein wichtiges Naturreservat und Heimat in den Wintermonaten von November bis Februar. Das Tal besitzt kleine Dörfer und zahlreiche Moore und Bäche, welche geradezu hervorragend für die Kraniche sind. IMG_0675Wir fahren direkt das Gangtay-Kloster an, welches im 16.Jahrhundert durch den Enkel von Terton Pema Lingpa erbaut wurde. Die kleinen Mönche bekamen bei unserer Ankunft gerade ihrem Buttertee und hatten eine Pause. Außer uns waren keine Touristen im Kloster. Daher konnten wir den Klosterhof in Ruhe anschauen und die kleinen Mönche beobachten. Anschließend ging es in die Gangtey Lodge. Auf der Terrasse der Lodge hat man wohl einen der schönsten Ausblicke Bhutans. Das Hotel ist sehr geschmackvoll eingerichtet und der Service ist hervorragend.

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7. Tag: Punakha – Wanderung Khamsum Yulley Namgyel Chorten
Die Wolken ziehen am frühen Morgen durch das Phobjikha Tal und es lag eine geheimnisvolle  Mystik in der Luft. Es ist ein traumhaft schöner Ort für die Kraniche mit einer unheimlichen Weite umgeben von grünen Bergen. Für mich ging es aber wieder zurück über den Dochu-La Pass nach Punakha.
Auf der Rückfahrt hatte ich zwar blauen Himmel und ein paar Wolken am Himmel, ich konnte die Himalaya-Riesen aber dennoch nicht sehen. Der Dochu-la Pass ist für diese Jahreszeit von Wolken verhangen und es ist wirklich Glück einen der großen Bergriesen zu sehen. Nach Ankunft in Punakha ging es für mich auf eine Wanderung. Auf einem kleinen Weg quer durch die Wiesen und Felder liefen wir in Richtung Khamsum Yulley Namgyel Chorten, ein dreistöckiger Tempel, der für den König von seiner Königinmutter erbaut wurde. IMG_0943Bis auf ein paar Kinder und Farmer waren wir vollkommen alleine. Ein wahnsinniges Gefühl, wenn man bedenkt wie der Tourismus in Asien sonst aussieht. Der Anstieg zum Chorten war recht unkompliziert. Aber durch die Höhe funktioniert der Körper doch etwas langsamer als gewohnt. Also war es für mich eine gute Übung für den großen Tag in Paro mit der Wanderung zum Tigernest. Als ich oben ankam belohnte mich ein wunderschön angelegter Garten mit einem kleinen Chorten. Steigt man die Stockwerke bis ganz nach oben auf das Dach hat man einen unglaublichen Ausblick auf Punakha. Die Stille, die Weite und die umliegenden Berge belohnen und man kann den Rundumblick absolut genießen. Das Abendessen habe ich mit Blick auf den Punakha Dzong genießen können.

7. Tag: Punakha – Punakha Dzong – Chhimi Lhakhang
Nach einem Frühstück mit erneutem herrlichem Ausblick auf das Punakha Tal fuhren wir direkt zum Punakha Dzong. Die Sonne strahlte und der DzongIMG_0827 und die bunten Blumen leuchteten. In Punakha ist das Wetter immer etwas wärmer, daher ist der Dzong auch die Winterresidenz des religiösen Oberhauptes Je Khenpo. Der Punakha Dzong liegt eingebettet zwischen zwei Flüssen, dem Mo Chhu (Mutter Fluss) und dem Pho Chhu (Vater Fluss) und ist auch noch Sitz der Bezirksverwaltung. Die Innenhöfe überwältige und man kann sich genau vorstellen, dass der erste König (Ugyen Wangchuck) hier gekrönt wurde. Auch heute noch werden hier die Krönungen und die königlichen Hochzeiten zelebriert.IMG_1083
Anschließend ging es zum Kloster Chimmi Lhakhang des Lamas Drukpa Kuenley oder wie er im Englischen auch oft genannt wird „The Divine Madman“. Er ist auch als göttlicher Verrückter bekannt. Die vielen Phalli, die man auf den Häusern bemalt sieht oder die es auch als Holzfigur überall zu kaufen gibt, sind seine Zeichen. Ein schöner Spaziergang führt zu dem Tempel der Fruchtbarkeit, welcher im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Viele Einheimische und auch Touristen-Paare mit Kinderwunsch kommen zu diesem Tempel und lassen sich segnen. Nachdem uns ein kleiner Mönch gesegnet hat liefen wir den Weg zurück durch das Reisfeld und nach einer kleinen Mittagspause ging die Fahrt weiter zum Ausgangsort, Paro.

8. Tag: Paro – das Tigernest
Der Tag der Tage ist gekommen. Als Asien-Experte ist dieser Tag etwas ganz besonderes! Bhutan IMG_1175gilt als Schmuckstück im Himalaya und das Tigernest ist für mich eine Art kleines Juwel. Am Ausgangspunkt liegt Nervosität und Aufregung in der Luft. Es sind sehr wenige westliche Touristen unterwegs. Die meisten Touristen kommen aus Indien. Aber auch viele Einheimische und Pilger machen sich auf den Weg zum Taktshang Kloster in 3.120 m Höhe über dem Paro-Tal. Das Kloster Taktshang wurde 1692 erbaut und aufgrund seiner Legende auch als Tigernest bekannt. Es wurde dem Guru Rinpoche gewidmet, dem Guru, der in der Höhle des Tigernestes meditierte. Im Jahr 1998 gab es einen großen Brand im Kloster und es wurden einige Teile beschädigt. IMG_1259Doch heute strahlt das Kloster schöner den je zuvor! Bei normalem Tempo erreicht man die Cafeteria in ca. 1,5 Stunden. Nach einer kleinen Erholung geht es nochmals eine Stunde steile Wege und Treppen nach oben. Insgesamt werden 800 Höhenmeter in ca. 2,5 bis 3 Std. zurückgelegt. (eine Strecke) Je höher man kommt und desto mehr verändert sich der Wald. Die Luft wird klarer und der „Alte-Männer Bart“, so wie die Bhutaner die Tillandsien, Bromeliengewächse nennen kommen zum Vorschein.  Aber auch zahlreiche Eichen und rote Rhododendren bestimmen das Bild.
Auf dem Weg kommt mir ein 92jähriger bhutanischer Pilger entgegen. Mich macht es sprachlos zu sehen, mit was für einer Kraft und Mühe der alte Mann diese Strecke bewältigt. Angekommen am Kloster hat man einen unbeschreiblich schönen Blick auf das Tal. Glücksgefühle steigen auf und man ist einfach nur stolz und glücklich an solch einem Ort zu sein. Nachdem ich meinen Rucksack abgegeben habe geht es auch in das Innere des Klosters. Kamera, Handy ect. sind nicht erlaubt. Nach der Besichtigung geht es die gleiche Strecke wieder zurück. Ein spätes Mittagessen kann man in der Cafeteria einnehmen, bevor zurück zum Ausgangspunkt geht. Unten angekommen kann ich nicht realisieren, was für ein besonderes Ereignis hinter mir liegt.IMG_1130
Im Anschluss besuchten wir den Kyichu Lhakhang Tempel, der wohl einer der schönsten und ältesten Tempel Bhutans ist. Nach einer Sage wurde er 659 von König Songsten Gampo von Tibet gebaut, um den linken Fuß eines Ungeheuers festzunageln, welches die Etablierung des tibetischen Buddhi mus verhindern wollte. Der beste Abschluss für solch einen Tag ist ein traditionelles „Hot Stone Bad“. Es heißt, dass die Mineralien in den im Feuer erhitzten Steinen die Muskelverspannungen lösen und den Muskelkater vorbeugen. Das Bad war sehr entspannend! Am letzten Abend gab es für mich ein lokales und traditionelles Essen im Farmhouse. Zuerst gab es einen Buttertee mit gepufftem Reis-Snack und anschließend Reis mit verschiedenen Gemüse-Datsi (Gemüse in einer Käse-Soße aus Yak-Käse) und einem Reiswein. Mit vollem Magen und einer Vielzahl an besonderen Erlebnissen fiel ich wieder mal nur so ins Bett.

9.Tag: Paro – Abreise – Flug nach Bangkok – Entspannung am Meer
Nach dem Frühstück ging es zum Flughafen und ich musste mich von meinem wunderbaren Guide Tashi und dem ganz tollen Fahrer Mr Moon verabschieden. Mit Bhutan Airlines bin ich von Paro nach Bangkok IMG_1343geflogen. Und dort direkt weiter (in ca. 3 Stunden) ans Meer nach Hua Hin. Dies kann ich nur jedem empfehlen. Denn nach solch einer einzigartigen Reise ist es prima, wenn man das Erlebte Revue passieren und noch 2-3 Tage am Meer entspannen kann. Ich kann nur sagen, dass ich die Kombination Nepal und Bhutan nur empfehlen kann. Und das sich eine kurze Verlängerung am Meer in Thailand optimal ergänzen lässt. Ich möchte diese Reise nicht missen!

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