Monthly Archives: Mai 2019

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Ecuador & Galápagos – Artenvielfalt und Naturextreme

1. Tag Ankunft in Quito 

2. Tag Quito
Wir starten den ersten Tag in Quito mit der Seilbahnfahrt “Teleférico” hoch an dem Berg Pichincha. Auf über 4.000 Metern Höhe hat man einen fantastischen Überblick auf die langgezogene, in dem Talkessel liegenden Stadt. Die Schritte in der dünnen Luft sind noch etwas schwer, daher lassen wir es langsam angehen. Wieder unten in der Stadt fahren wir in das moderne Viertel der Stadt, schauen kurz in einer Mall vorbei und spazieren durch den Parque Carolina, wo die Ecuadorianer flanieren, Tretboot auf einem See fahren, an kleinen Ständen essen oder Sport machen. Im Geschäftsviertel kommen wir zufällig an einem Biergarten vorbei, wo wir natürlich nicht dran vorbeigehen konnten. Am Nachmittag hat uns Willi von unserer Partneragentur in seinem Büro zum ecuadorianischen Kaffee und Kuchen erwartet. Das bedeutet: Tamales, Humitas, Wein und Torte. Wir haben dort eine sehr nette Zeit verbracht. Später haben wir uns dann das Ausgehviertel Mariscal angeschaut und den Abend in einem sehr guten Grillrestaurant ausklingen lassen.

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3. Tag Quito
Heute ist Karfreitag. Traditionell findet jedes Jahr an diesem Tag eine große Prozession durch die Altstadt statt. Wir sind früh unterwegs und die Sonne zeigt sich, daher steuern wir zuerst den Panecillo an. Erhoben über der Stadt auf einem Hügel thront die Marienstatue mit ihren Flügeln und man hat einen tollen Blick auf die Stadt. Da wir noch nichts gefrühstückt haben, gehen wir als nächstes in ein lokales Restaurant. Für umgerechnet 3€ bekommen wir hier “Seco de Pollo” mit Reis, Eiern, einem großen Saft und Kaffee. Um noch einen draufzusetzen, haben wir uns dazu eine “Fanesca” bestellt. Diese traditionelle ecuadorianische Suppe gibt es nur in der “Semana Santa” zu Ostern und besteht aus 12 Hülsenfrüchten, in Anlehnung an die 12 Apostel. Sehr lecker und reichhaltig! Anschließend schauen wir uns die Prozession durch die Altstadt an. Eine Vielzahl von Gläubigern gehen und schleppen sich teilweise stundenlang durch die Straßen, gekleidet in violetten Kutten mit den typischen ´cucuruchos´, spitzen Kapuzen mit Augenschlitzen und viele von ihnen tragen schwere Holzkreuze auf dem Rücken, haben Stacheldraht um die Stirn gewickelt oder peitschen sich mit Brennnesseln, um die Leiden Christi nachzuempfinden. Beeindruckende Anblicke!!

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4. Tag Flug nach Coca und Fahrt in die Sacha Lodge
Heute geht es in den Amazonas. Der Flug nach Coca dauert nur 50 Minuten und bei Ankunft werden wir direkt von einem Team der Sacha Lodge in Empfang genommen. Eine kurze Busfahrt bringt uns zu dem Hafen, doch bevor wir in das motorisierte Kanu steigen, gibt es noch eine kleine Stärkung in dem Büro der Lodge sowie eine kleine Einführung des Guides. Die Bootsfahrt dauert ca. 1,5 Stunden. Wir fahren recht schnell und sehen immer mal wieder Einheimische an den Ufern, die uns zuwinken. An einer kleinen Anlegestelle steigen wir aus und gehen ca. 20 Minuten durch den Regenwald zu einer weiteren Anlegestelle, von der aus wir mit kleineren Kanus durch kleine Seitenkanäle und über den See bis zu unserer Lodge fahren. Wir werden mit einem Willkommensgetränk und einer Ansprache des Managers empfangen und beziehen anschließen unser Holzhäuschen. Traumhaft gelegen, mitten im Regenwald, können wir hier sichtgeschützt auf einer Terrasse in der Hängematte baumeln. Von überall aus hat man einen Blick auf den Regenwald. Einfach traumhaft! Für den frühen Abend ist bereits die erste kleine Exkursion geplant. Bei Dunkelheit starten wir einen kleinen Spaziergang in die Umgebung. Neben unzähligen fleißigen Blattschneiderameisen, bekommen wir viele Stabheuschrecken zu sehen, die wir ohne unseren Guide niemals entdeckt hätten. Unsere Highlights waren eine Regenbogen-Boa, eine riesige Tarantel und die bekannte hoch giftige “Bananenkisten” Spinne, deren Artgenossen es schon als blinder Passagier im Container über See bis nach Hamburg geschafft haben. Anschließend bekommen wir ein exquisites Abendessen serviert, das Sterneniveau hat. Unglaublich, was man hier geboten bekommt, wenn man bedenkt, dass man mitten im Amazonas ist und alles den weiten Weg hierher im Boot und Kanu transportiert werden muss. Morgen beginnt der Tag sehr früh und wir schlafen bei der schönen hypnotisierenden Geräuschkulisse des Regenwaldes schnell ein.

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5. Tag Sacha Lodge
Um 5 Uhr werden wir von unserem Guide durch das Klopfen an unserer Tür geweckt. Die Exkursion beginnt mit einer schönen Bootsfahrt, bei der wir den erwachenden Regenwald beobachten können. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir einen Aussichtsturm, der um einen gigantischen Baum gebaut ist. In ca. 70 Metern Höhe befinden wir uns über den Baumkronen und haben einen atemberaubenden Ausblick auf den Regenwald. Hier verbringen wir einige Zeit und beobachten einfach nur die Vögel in den Bäumen. Unser Highlight sind vorbeifliegende hellrote Aras. Auf dem Rückweg zeigt und erklärt uns unser Guide mehr über die Pflanzen und Medizin des Regenwaldes. Z.B. der Drachenblutbaum, der Wunden heilt und als Getränk bei Magen- und Darmbeschwerden hilft. Auch die Pflanze, die bei der Ayahuasca Zeremonie verwendet wird, haben wir gesehen.

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Zur Stärkung gibt es ein Mittagessen mit regionalen Zutaten. Typisch für den ecuadorianischen Amazonas sind zum Beispiel in Bananenblättern gedünsteter Fisch, Yuca und Kochbananen. Am Nachmittag machen wir eine Kanu Tour bei der wir z.B. Schildkröten, Totenkopf- und Kapuzineraffen sehen und wir versuchen uns beim Piranha Fischen. Ich bin überrascht wie viel Spaß das macht. Wir hängen kleine Fleischstücke an die Angelhaken und sofort kommen die fleischfressenden Fische an und schnappen sich das Fleisch. Flink wie die sind, haben wir keinen geangelt, aber unser Guide hat 4 Stück in 5 Minuten gefangen.
Nach einem leckeren Barbecue machen wir eine Kanu Tour im Dunkeln, um Kaimane zu sehen. Während der Tour finden wir keine, aber als wir in die Lodge zurückkommen, liegt doch tatsächlich einer direkt am Steg.

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6. Tag Sacha Lodge
Es heißt wieder früh aufstehen, um 5 Uhr. Mit dem Kanu, dann zu Fuß und mit dem Boot geht es wieder auf den Rio Napo. Unser Ziel ist eine Papageien-Lecke. Leider hat es in der Nacht so viel geregnet, dass sich die Papageien nicht an der Lehmwand festhalten können. Wir sehen einige herumfliegen und die Geräuschkulisse ist eindrucksvoll. Wir beobachten die Vögel eine ganze Zeit und sehen auch noch andere Vogelarten sowie eine Affengruppe. Das nächste Ziel ist ein Interpretationszentrum, welches von Frauen aus einem der Dörfer am Rio Napo geleitet wird. Sie erklären uns wie sie leben, kochen, ihre Häuser bauen und grillen für uns Bananen, Yuca, Fisch und Maden, die dort eine Spezialität sind. Sie schmecken ganz Ok, salzig, etwas fett, aber schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Heute ist richtig gutes Wetter und wir nehmen ein Bad in dem vom See abgetrennten Pool der Lodge. Nach etwas Entspannung in der Hängematte, starten wir zu dem Highlight der Sacha Lodge, dem über 35 Meter hohen Canopy Walk! Eine 300 Meter lange Hängebrücke führt über den Wipfeln des Regenwaldes entlang.

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Der Aufstieg ist anstrengend, aber es lohnt sich, denn man wird mit einem fantastischen Blick über den Amazonas belohnt. Die Stimmung am späten Nachmittag ist unglaublich schön. Wir hören Brüllaffen in der Ferne. Wir genießen eine ganze Weile still die Aussicht, lauschen den Geräuschen, beobachten und sehen u.a. Affen, Spechte in Aktion und einen Tucan. Obwohl es am Himmel noch hell ist, ist es unten am Boden des Waldes bereits dunkel und mit Hilfe von Taschenlampen gehen wir ca. 30 Minuten zurück zur Lodge. Wir genießen das letzte hervorragende Abendessen in der Lodge.

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7. Tag Rückflug nach Quito
Heute können wir “ausschlafen”, wir müssen erst um 6:30 Uhr aufstehen. Mit den Kanus über den See, dann wieder ca. 20 Minuten zu Fuß und ca. 1,5 Stunden mit dem Boot auf dem Rio Napo bis Coca, erreichen wir schließlich wieder den Flughafen und fliegen zurück nach Quito. Für den Nachmittag haben wir uns den Stadtteil La Floresta vorgenommen. Ein neuer moderner Stadtteil, in dem sich eine kreative Szene entwickelt hat und es einige trendige Restaurants gibt. An vielen Ecken entdecken wir schöne und interessante Graffitis und nette kleine Läden und Cafés.

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8. Tag Flug nach Galàpagos auf die Insel San Cristobal
Über Guayaquil fliegen wir am Morgen auf die Insel San Cristobal, die östlichste und eine der vier bewohnten Inseln von Galápagos. Überraschenderweise regnet es in Strömen, aber nach einiger Zeit klart es auf und wir gehen zu dem nicht weit entfernten Playa Mann. Hier freuen wir uns direkt über die zahlreichen Seelöwen, die hier am Strand faulenzen, im Wasser vergnügt spielen und lustige Geräusche von sich geben. Ein Stück weiter erreicht man noch einen anderen Strand, den Playa Carola, wo wir auch die eindrucksvollen kleinen Meeresechsen (Marine Iguanas) sehen. Auch u.a.  Kormorane, kleine Finken und Fregattvögel bekommen wir hier zu sehen. Ein fantastischer erster Eindruck von Galápagos! Hier genießen wir den schönen Sonnenuntergang und freuen uns auf die nächsten Tage.

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9.Tag: Schnorchelausflug zum Leon Dormido
Der “Leon Dormido”, auch Kickers Rock genannt, sind aus dem Meer herausragende Felsen, um die man gut schnorcheln kann.

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Mit einem Katamaran fahren wir ca. 1,5 Stunden bis zu den Felsen und steigen dort mit Schnorchel in das Wasser. Der erste Blick hinunter ist direkt ein Highlight, ein großer Adlerrochen schwimmt unter uns. Wir schnorcheln an dem Felsen entlang und durch eine Art Canyon. Unzählige Schwärme mit tausenden von Fischen, kleinen Haien, auch einen ca. 2 Meter großen Hai, sowie ein paar Schildkröten in der Ferne bekommen wir zu sehen. Ein verspielter Seelöwe gesellt sich auch noch dazu und spielt mit den Fischschwärmen. Den einen oder anderen Snack gönnt er sich dort auch sicherlich. Nachdem es etwas kalt geworden ist, gehen wir wieder an Bord, wärmen uns in der Sonne auf und fahren weiter zu einem schönen Sandstrand. Vom Boot aus schnorcheln wir zum Strand.

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Zuerst erscheint uns die Unterwasserwelt etwas langweilig, aber dann werden wir überrascht und sind sofort verzaubert, als plötzlich zwei riesige Meeresschildkröten direkt an uns vorbei schwimmen. Unglaublich! Fast so groß wie wir selber, gleiten diese durch das Wasser und fressen Gras von den Felsen. Wir sind absolut beeindruckt und hin und weg… Eine ganze Zeit schwimmen wir ganz nah mit diesen tollen schönen Wesen und können uns gar nicht trennen. Doch irgendwann verschwinden die Schildkröten und wir müssen zum Boot zurück. Wir fahren zurück nach San Cristobal und lassen den Abend, in Gedanken bei den Schildkröten, ausklingen.

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10.Tag: Einschiffung M/Y Solaris
Ein neuer Reiseabschnitt beginnt am Pier von San Cristobal, wo wir unseren Guide und die weiteren 14 Passagiere der Motoryacht Solaris treffen. In Zodiacs fahren wir zum Schiff und bekommen erst einmal eine Einweisung von unserem sympathischen und perfekt englischsprechenden Guide Pedro. Das Schiff ist brandneu und erst ca. einen Monat in Betrieb. Dementsprechend modern sieht alles aus und die Kabinen sind sehr geräumig. Hier fühlen wir uns auf jeden Fall direkt wohl. Der Besuch des Interpretationszentrums steht für den Nachmittag auf dem Programm. Anschaulich dargestellt erhält man hier viele Informationen über die vulkanische Entstehung der Inseln, die Lebensräume und über die interessante Flora und Fauna. Zurück auf dem Boot, gibt es mit der gesamten Crew zusammen einen Willkommenscocktail. Elf Crew-Mitglieder haben wir, vom Kapitän bis zum Zimmermädchen, und das für nur 16 Passagiere.

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11.Tag: Isla Española
Als wir aufwachen, liegen wir bereits vor der Isla Española. Hier erwartet uns die Gardner Bucht, ein wunderschöner Strand mit türkisfarbenem Wasser. Eine Seelöwen-Kolonie ist hier zu Hause. Mit den Zodiacs fahren wir zum Strand. Faul liegen die Seelöwen in der Sonne und lassen sich überhaupt nicht von uns stören. Wir spazieren am Strand entlang und beobachten die Tiere beim Faulsein. Der eine oder andere Mockingbird ärgert die Seelöwen, Nazcatölpel stürzen sich wie Pfeile ins Wasser zum Jagen. Da wo einige Felsen sind, liegen auch Iguanas herum ohne sich zu bewegen und rote Klippenkrabben sitzen herum. Was für ein unberührtes Paradies! Als die Sonne zu heiß wird, kehren wir zum Boot zurück und ziehen uns die Schnorchelausrüstung an. An einem Felsen schnorcheln wir entlang und sehen gigantische Fischschwärme von ´Yellow-Tailed Surgeon-Fischen´. Es soll hier auch Haie und Schildkröten geben, aber die bekommen wir heute nicht zu Gesicht. Der Schnorchelgang ist trotzdem toll, denn wir schwimmen noch in einen Lavatunnel hinein. Die Fische erscheinen hier in einem besonderen Licht und die Felsformationen sind sehr interessant anzuschauen. Danach müssen wir uns erstmal bei einem Mittagessen stärken und eine kleine Siesta auf dem Sonnendeck einlegen. Am Nachmittag unternehmen wir dann eine kleine Wanderung über die Insel. Beim Aussteigen aus den Zodiacs und Betreten der Insel begrüßen uns wieder viele neugierige Seelöwen und rote Klippenkrabben sitzen überall in den Felsen oder krabbeln herum. Zu unserer Überraschung sind die Marine Iguanas hier rötlich, was auf eine bestimmte Algenart zurückzuführen ist, die die Iguanas fressen. Wir lernen hier, dass die Echsen auf den Steinen ihr Sonnenbad nehmen um sich aufzuwärmen. Ab und zu machen sie “Liegestütze”, um den Prozess zu beschleunigen. Und sie niesen das Meeres-Salzwasser, was witzig zu beobachten ist, aus. Der Weg ist steinig, aber einfach zu gehen. Hier auf der Insel nisten Albatrosse, was schnell klar wird, da sie überall herumfliegen und -sitzen. Von einer Steilküste aus haben wir einen fantastischen Ausblick und neben Albatrossen zeigen sich in der Luft auch schöne weiße Tropikvögel mit ihrem markanten Schwanz, Kormorane und Pelikane. Ein besonderes Schauspiel bietet sich als die Brandung des Meeres sich mit großer Wucht durch schmale Felsspalten drückt, wodurch eine Art riesiger Geysir entsteht, das ca. 20 Meter in die Höhe schießt…. Auf dem Rückweg können wir aus weiter Gerne Blaufußtölpel sehen und Seelöwen liegen genau auf unserem Weg. Völlig ungestört von uns, steigen alle vorsichtig über sie hinüber.

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12.Tag: Isla Floreana
In der Nacht sind wir weiter gefahren zur Isla Floreana.

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Der Strand ist hier etwas dunkler und wir können viele Blaufußtölpel sehen. Ein Weg führt auf die andere Seite der Insel und wir kommen an einer großen Lagune vorbei, in der sehr schöne rosafarbene Flamingos stehen und nach Nahrung suchen. Auf der anderen Seite der Insel machen wir eine besondere Erfahrung, indem wir vorsichtig im Schleichschritt, ohne die Füße anzuheben, in das Wasser gehen. In dem leichten Wellengang lassen sich Adlerrochen treiben und gleiten uns sanft über die Füße. Jetzt heißt es ruhig bleiben, denn bei hektischen Bewegungen, können diese stechen. Aber es fühlt sich ganz schön und weich an und es gibt keinen Grund zur Panik.

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Als wir später wieder mit den Zodiacs unterwegs sind, steigen wir an einer Stelle an einem Felsen in das Wasser und schnorcheln. Es dauert nicht lange bis wir von neugierigen Seelöwen umgeben sind, die spielend um uns herum flitzen. Wahnsinn wie zutraulich die Tiere sind. Wir kehren zum Mittagessen auf das Schiff zurück und bevor wir an der Post Office Bay erneut schnorcheln gehen, schauen wir uns den ersten Briefkasten von Galápagos an. Dieser wurde im 18. Jhd. von Walfängern errichtet und heute gibt es die Tradition, dass wenn ein Reisender eine Postkarte findet, die an seinen Heimatort adressiert ist, er diese nach seinem Urlaub persönlich übergibt. Wir finden leider keine, die an Hamburg adressiert ist. Beim Schnorcheln sehen wir wieder riesige Meeresschildkröten, große Fischschwärme und nah am Ufer viele krabbelnde Einsiedlerkrebse.
Zum Abschluss des Tages und kurz vor Sonnenuntergang unternehmen wir eine Zodiac Fahrt, die uns durch eine wunderschöne Lavagesteinlandschaft führt. Seelöwen, Rote Klippkrabben sind wieder unsere Begleiter und in einer Bucht sehen wir immer mal wieder Schildkrötenköpfe aus dem Wasser gucken. Die Landschaft ist wunderschön und erstrahlt in tollen Farben bei untergehender Sonne.

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13.Tag: Isla Santiago
Schon vom Boot aus sehen wir eine riesige schwarze Lavafläche, die Sullivan Bucht, die zur Isla Santiago gehört. Wir fahren mit dem Zodiac dorthin und spazieren über das gigantische Lava-Feld. Die Formationen sind sehr beeindruckend, man erkennt noch genau die verschiedenen Strömungen. An einigen Stellen ist die Lava gebrochen und man erkennt die unterschiedlichen Schichten. Ein Traum für Geologen. Man kann sich kaum vorstellen, dass es hier Lebewesen gibt, aber wir sehen viele Lava-Lizzards und sogar eine Kaktuspflanze. Später fahren wir zu einem Strand, von dem aus wir wieder schnorcheln gehen. Wir freuen uns wieder eine große Schildkröte zu sehen! Am Nachmittag unternehmen wir einen anderen besonderen Schnorchelgang. Das besondere an diesem Ort ist ein eindrucksvoller Unterwasser-Korallen-Canyon. Hier gibt es riesige Seesterne, natürlich auch wieder eine Vielzahl an irre großen bunten Fischschwärmen und das Highlight: Galápagos Pinguine! Einer schießt unter Wasser an uns vorbei und die anderen Artgenossen sehen wir auf den Felsen sitzen.

 

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14.Tag: Black Turtle Cove – Baltra – Santa Cruz/Puerto Ayora
Früh am Morgen, vor dem Frühstück, machen wir noch eine Fahrt mit den Zodiacs zu der ‘Black Turtle Cove’, einer wunderschönen Mangrovenlandschaft. Durch die aufgehende Sonne herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Es dauert nicht lange bis wir die ersten Schildkrötenköpfe auftauchen sehen und die Schildkröten neben unseren Booten vorbei schwimmen.

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Auch kleine Haie und Rochen sehen wir immer wieder. Ein Pelikan ist hier auf der Suche nach seinem Frühstück und zeigt uns seine Jagdkünste. Ein wunderschöner Abschluss der Kreuzfahrt. Nun heißt es Abschied nehmen von den Mitreisenden und unserem Guide Pedro. Wir werden am Flughafen von Baltra abgesetzt und verabschieden uns von allen. Nun fahren wir mit dem Bus zu dem Itabaca Kanal, wo wir eine Fähre auf die andere Seite nehmen. Von dort fährt ein Bus in das Zentrum von Puerto Ayora.  Der Ort ist viel größer und geschäftiger als Puerto Baquerizo auf San Cristobal. Später nehmen wir ein Wassertaxi, dass uns zu einer Anlegestelle bringt, von wo aus wir, nach einem kurzen Spaziergang, den Playa de los Alemanes erreichen. Eine kleine schöne Bucht mit hellem feinem Sand und türkisfarbenem Wasser. Heute ist das Wasser leider trüb, daher ist das Schnorcheln erfolglos. Aber es gibt noch eine andere Schnorchelmöglichkeit in der Nähe – die Lavaschlucht Las Grietas. Vom Strand führt ein Weg dorthin entlang von Kakteen und zu der Schlucht steigt man einige Treppen hinab. Das Wasser ist glasklar und kalt und wir sehen gar nicht so viele Fische, aber dafür gigantisch große Fische. Die Schlucht ist nur ganz schmal und tief, für uns ein besonderes Schnorcherlebnis. Den Abend lassen wir in der `Calle de Kioskos´ ausklingen, eine für den Verkehr gesperrte Straße, in der ein Straßenstand nach dem anderen seinen frischen Fisch präsentiert und man auf der Straße an Tischen und Stühlen gemütlich essen und trinken kann.

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15.Tag: Tortuga Bay
Vom Ort aus kann man einen ca. 2,5 km langen Spaziergang zu dem Tortuga Bay machen. Seinem Namen nach zu urteilen, gibt es dort Schildkröten. Aber auch die Marine Iguana sind hier wieder vielzählig vertreten und kleine Haie werden häufig gesichtet. An diesem Tag ist das Wasser leider sehr trüb, daher haben wir nichts gesehen. Es lohnt sich aber trotzdem hier zu verweilen, da der Strand wunderschön ist, mit Puderzucker-Sand und türkisfarbenem Wasser. Zurück nehmen wir uns aus Bequemlichkeit aber ein Wassertaxi anstatt zu gehen. In Puerto Ayora gibt es noch ein, zwei kleine Badebuchten, in denen man auch Schnorcheln kann und wo wir unseren letzten Tag auf Galápagos einfach relaxen.

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16.Tag: Flug nach Guayaquil
Heute müssen wir uns nun schweren Herzens von Galápagos verabschieden. Wir fliegen nach Guayaquil. Den Nachmittag nutzen wir noch, um in Guayaquil etwas am Malecón herumzuschlendern. Von dort ist es auch nicht weit zu dem Künstlerviertel Las Peñas und wir steigen 444 Stufen auf den Cerro Santa Ana hoch bis zu dem Leuchtturm.

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Es ist schon fast dunkel und wir haben hier eine tolle Aussicht auf die Stadt. Das ist ein schöner Abschluss des Urlaubs.

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17.Tag: Rückflug